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pm 002-05-27-01-04 27. Januar 2004 IAC bietet mit PoyGIS Notfallmanagementsystem bei NaturkatastrophenDie nächste Flut kommt bestimmtDie Ingenieurgesellschaft für angewandte Computertechnik mbH (IAC) engagiert sich an runden Tischen, die die Erfahrungen der Flutkatastrophe im Sommer 2002 verarbeiten und griffige Notfallkonzepte für die Zukunft entwerfen. Dabei wartet das Leipziger Softwarehaus mit einem webbasierten GIS auf, das aktuelle Geodaten vernetzt und abrufbar macht. Nötige Notfallmaßnahmen wie Evakuierungen sind auf dieser Basis schnell realisierbar."Jahrhunderthochwasser" oder schlicht "die Flut" tauften die Menschen die Hochwasserkatastrophe, die weite Teile Sachsens, Sachsen-Anhalts und Brandenburgs im August 2002 heimsuchte. Diese Namensgebung zeigt das Entsetzen der Betroffenen, die machtlos von den Naturgewalten überrollt wurden. Noch heute kämpfen sie mit den Folgen und haben erkannt, dass der vorbeugende Hochwasserschutz schnell umgesetzt werden muss. Neben der Prävention spielen auch Notfallmanagementsysteme ein große Rolle und die müssen Bundesländer überschreitend sein - denn Hochwasser macht an Grenzen keinen Halt! IAC hat mit PolyGIS, einem webbasierten Geoinformationssystem, eine Möglichkeit geschaffen, die für das Notfallmanagement erforderlichen Geodaten unkompliziert allen Beteiligten zur Verfügung zu stellen. Ende letzen Jahres stellte IAC-Geschäftsführer Rolf Lüdicke die Internet-GIS-Lösung für Notfallmanagement bei Hochwasser erstmals vor. Ein Partnerunternehmen der IAC, die HGN Hydrogeologie GmbH, Niederlassung Torgau, langjähriger Spezialist für hydrogeologische Themen, hatte im Dezeber 2003 in Torgau (Sachsen) einen Workshop veranstaltet, zu dem sie Vertreter der Länder und Gemeinden aus den vom Hochwasser gefährdeten Gebieten in den neuen Bundesländern eingeladen hatte und Dienstleister, die technische oder organisatorische Lösungsansätze vorführten. So auch IAC mit PolyGIS. "Wir bieten mit PolyGIS im Web eine komfortable, preiswerte und praxistaugliche Lösung und haben den Teilnehmern des Workshops in Torgau die Möglichkeiten via Web vorführen können", so Rolf Lüdicke. Diese liegen vor allem darin, dass die vorgeführte Web-Lösung von PolyGIS den Kommunen in jedem Fall nützt. Auch ohne Hochwasser lässt sich die Web-Lösung für verschiedenste Verwaltungsvorgänge einsetzen. Besteht beispielsweise eine selektive Verbindung zu den Einwohnermeldedaten, dann kann im Fall einer Katastrophe auf Mausklick ein Evakuierungsplan erstellt werden. Damit sich die dafür ständig nötige Aktualisierung der Daten lohnt, kann man diese Lösung direkt im Alltagsgeschäft der Kommunen zum Einsatz bringen. "Kein Problem", sagt Lüdicke dazu. "Mit den Daten können Planungsunterlagen erstellt werden, statistische Auswertungen für beispielsweise die Schulplanung vorgenommen werden oder die Straßenreinigung und Grünpflege geplant werden." Download Pressemitteilung 002-05-27-01-04
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