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pm 004-04-31-03-03 5. März 2003 PolyGIS und STANET erzeugen FeuerlöschwasserpläneWo gibt's Wasser, wenn's brennt?Das vom Leipziger Softwarehaus Ingenieurgesellschaft für angewandte Computertechnik mbh (IAC mbH) vertriebene Geoinformationssystem PolyGIS hat jetzt eine Schnittstelle zu STANET, einem Netzberechnungsprogramm des Ingenieurbüros Fischer-Uhrig aus Berlin. Damit lassen sich Feuerlöschwasserpläne auf Knopfdruck erzeugen. Kommunen wissen das zu schätzen, denn sie sind laut Gesetz für die Löschwasserversorgung selbst verantwortlich.Geht bei der Feuerwehr ein Notruf ein, darf es nur noch heißen: "Wasser Marsch!" Dann muss bereits klar sein, an welche Hydranten die Schläuche angeschlossen werden und wie viel Löschwasser dort entnommen werden kann. Jede Sekunde zählt, und so gehört es zur geltenden Rechtsvorschrift, dass die Gemeinden vorsorgend absichern, wie sie im Katastrophenfall ausreichend Löschwasser zur Verfügung stellen. Ein mit PolyGIS und STANET erstellter Löschwasserplan, der die Lage und Kapazitäten der Hydranten zeigt, wird dieser gesetzlich geforderten Planung gerecht. Das in kommunalen Verwaltungen weit verbreitete Geoinformationssystem PolyGIS der Firma IAC mbH erzeugt zunächst die Grundlage für einen Löschwasserplan: der räumliche Bezug zwischen den Hydranten und anderen Infrastruktureinrichtungen. Dazu werden die Wasserleitungen, Anschlüsse und Hydranten lagegenau erfasst und mit bereits vorhandenen Informationen zu Straßen, Gebäuden und Flurstücken verknüpft. Über eine Schnittstelle werden diese GIS-Daten dann in das Netzberechnungsprogramm STANET überführt. Diese Software des Ingenieurbüros Fischer-Uhrig brechnet Mengen und Geschwindigkeiten flüssiger oder gasförmiger Stoffe, die in Rohren fließen wie beispielsweise Was-ser und Abwasser, Gas oder Fernwärme. Im Fall des Feuerlöschwasserplanes heißt das, es wird ein hydraulisches Rechennetzmodell erstellt, das Auskunft darüber gibt, welcher Hydrant unter Berücksichtigung der Gegebenheiten wie Durchmesser, Rauigkeit und Verlustfaktoren wie viel Löschwasser abgeben kann. Das Ergebnis der Bearbeitung in PolyGIS und STANET ist ein Feuerlöschwasserplan, der fiktive Brandherde zeigt und die nächst gelegenen Hydranten mit der möglichen zu entnehmenden Wassermenge. Dabei wird auch deutlich, wie die generelle Löschwasserkapazität in den einzelnen Ortsteilen zu bewerten ist und ob eventuell Bereiche unterversorgt sind. Die Gemeinde hat dann eine Planungsgrundlage für die Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung mit Löschwasser. Download Pressemitteilung 004-04-31-03-03
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