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pm 006-01-18-10-02 18. Oktober 2002 GDI Sachsen gegründetUnternehmen wollen Geodatenverfügbarkeit verbessernNossen, 18. Oktober 2002 - Unter dem Motto "Geo-Daten müssen schnell verfügbar sein" hat sich am 14. September 2002 im sächsischen Nossen der Verein Geodaten-Infrastruktur Sachsen (GDI) e.V. gegründet. Mitglieder sind unter anderem Geoinformatiker, Vermesser, Umweltexperten und Kommunaldienstleister aus klein- und mittelständischen Unternehmen. Ziel des Vereins ist die Entwicklung einer innovativen Geo-Daten-Struktur in Sachsen, die auf interoperablen Standards beruht."Geodaten sind ein Wirtschaftsschatz von erheblichem Ausmaß, wie man jetzt beispielsweise wieder bei der Beseitigung der Flutschäden gerade in Sachsen sehen kann", weiß Rolf Lüdicke von der Leipziger IAC mbH, einer der Gründungsmitglieder von GDI Sachsen e.V., den Wert der Daten einzuschätzen. "Diejenigen vom Hochwasser betroffenen Kommunen, die einen guten Geodatenbestand in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, die profitieren jetzt davon, in dem sie wesentlich effizienter die Schadensaufnahme und die Verteilung der Hilfsmittel bewerkstelligen können," so Lüdicke weiter. Doch nicht nur in diesem leider negativen Beispiel zeigt sich, wie immens wichtig Geodaten für fast jede Art von Wirtschaftsentscheidung sind. Egal, ob es heute um die Planung eines neuen Industrie- oder Gewerbegebietes oder aber etwa um die gezielte Vermarktung einer Ferien- und Naherholungsregion geht. In allen Bereichen spielt die räumliche Darstellung von Sachinformationen auf Kartenbasis eine herausragende Rolle. Diese Dominanz der Geodaten wird noch weitaus größer werden, denn mit den mobilen Technologien werden sie künftig auch an jedem beliebigen Ort verfügbar sein müssen. Sogenannte location based services nutzen die Geodaten mobil. Die Verbesserung dieser Geodatenverfügbarkeit ist deshalb das herausragende Ziel des GDI Sachsen e.V. Die Gründungsmitglieder aus insgesamt acht sächsischen Unternehmen repräsentieren schon heute eine Klientel von mehreren tausend Geodaten-Nutzern, die maßgeblich auf Geodaten in guter Qualität angewiesen sind. Die Möglichkeit, entsprechend notwendige Daten schnell und unkompliziert etwa aus den öffentlichen Beständen zu erhalten, will die Initiative der sächsischen Unternehmen voranbringen. Download Pressemitteilung 006-01-18-10-02
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