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pm 02_06 7. März 2006

Aufwand für Förderanträge weiter senken

POLYGIS-InVeKos 2006 wartet mit zahlreichen Innovationen auf

Kirkel, den 07.03.2006: In den Antragsverfahren für EU-Agrarfördermittel geht ohne geografische Informationssysteme (GIS) nichts mehr: Seit 2005 schreibt das EU-Recht zwingend vor, dass Förderflächen im Rahmen des Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems (InVeKoS) digital im GIS erfasst und dokumentiert werden. Die POLYGIS-Fachanwendung InVeKoS der SWBB GmbH - eines der ersten breit genutzten Standardprodukte in diesem Aufgabenfeld - wartet für das Antragsjahr 2006 mit zahlreichen Innovationen auf, die Ämter und Landwirte noch effektiver unterstützt. Kostenersparnis sowie eine vereinfachte Abwicklung und Kontrolle der Anträge - dies waren die Ziele der EU-Rechts-Novelle, die seit dem vergangenen Jahr eine digitale Dokumentation der Förderflächen im InVeKos-Verfahren vorschreibt. Dass diese Ziele im Austausch von digitalen Flächeninformationen zwischen Bundesland und Landwirten realisierbar sind, bewies POLYGIS - InVeKoS bereits in den Vorjahren: "Im Einsatz der Technologie bei über 10.000 Landwirten in den Bundesländern Sachsen, Berlin und Brandenburg wurde bisher eine Kostenersparnis von bis zu 60% im Vergleich zum vollständig analogen Kartendruckverfahren erreicht", erklärt Lothar Bubel, Geschäftsführer des Anbieter SWBB GmbH.

Mit POLYGIS-InVeKoS 2006 können das Antragsverfahren - vollständig digital und EU-konform - sowie erforderliche Überprüfungen weiter optimiert werden. Das Update, das im Freistaat Sachsen bereits für das diesjährige Antragsverfahren genutzt wird, bietet zunächst eine generell verbesserte Handhabung der Applikation zur exakten Bestimmung der Lage und Größe förderfähiger Flächen. Hinzu kommt eine deutlich erweiterte technische Unterstützung bei der Verwendung bereits bearbeiteter GIS-gestützter Daten und der Antragsdaten aus dem Vorjahr. Mit signifikant erweiterten Funktionalitäten gewährleistet das Update detaillierte Qualitäts- und Plausibilitätsprüfungen und unterstützt aktiv auch die korrekte Datenerfassung der Landschaftselemente für Cross Compliance.

Höhere Datensicherheit und Komfort
Neu in POLYGIS-InVeKos 2006 ist die Zusammenfassung und Verschlüsselung aller Antragsdaten, die ein direktes Einlesen der digitalen Antragsdaten in das InVeKoS-System des Landes erlaubt: Nach Abschluss der Datenerfassung werden alle Antragsdaten eines Betriebes, auch aus verschiedenen Kreisen, in eine codierte Datei zusammengefasst und in jeweils einer Anlage Flächenverzeichnis (FV) und Landschaftselemente (LE) ausgedruckt. Auch die Verwendung bereits bearbeiteter, GIS-gestützter Daten (aus GPS z.B. - Messungen und betriebsinternen GIS der Landwirte) wird wesentlich vereinfacht durch die Funktionalität einer automatisierten Datenübernahme. Alle Dateneingaben oder -importe unterzieht das System hierbei detaillierten Prüfungen - fehlerhafte oder unlogische Daten können nicht exportiert werden.

Neue Funktionen zur Flächenerfassung in anderen Bundesländern
Landwirte beantragen häufig Direktzahlungen und Agrarförderung für Flächen, die in anderen Bundesländern liegen. Noch im letzten Jahr mussten diese Anträge per Hand erstellt werden. Neu bei POLYGIS-InVeKoS ist nun ein Modul zur Datenerfassung und Antragstellung für Flächen in anderen Bundesländern.

In der Summe zielen die Neuerungen in POLYGIS-InVekos 2006 auf eine weitere, nachhaltige Effizienzsteigerung für Antragsteller und zuständige Behörden ab. Diese, so Lothar Bubel, seien nicht nur im Sinne des EU-Rechts, sondern rechnen sich effektiv für alle Beteiligten.

Download Pressemitteilung 02_06

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