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pm 02_07 11. April 2007

Gesetzesänderung für Kleinkläranlagen: POLYGIS stark nachgefragt

Fördergelder für ökologisches Abwasser

Leipzig/Kirkel, 11. April 2007: Späte Erkenntnis in der sächsischen Politik: Nach Milliardeninvestitionen in teils überdimensionierte Abwasseranlagen gibt es nun seit März 2007 eine Förderung für private Kleinkläranlagen mit dem Ziel, durch verbesserte Abwasserreinigung die Umwelt- und Lebensqualität im ländlichen Raum zu erhöhen. Ab sofort erhalten die zuständigen Gemeinden und Verbände Gelder für die umweltverträgliche Nachrüstung bzw. den Neubau so genannter Kleinkläranlagen mit einer Kapazität von bis zu 50 Einwohnern. Als Hersteller eines der marktführenden Geoinformationssysteme (GIS) haben die SWBB GmbH und die IAC mbH diesen Bedarf frühzeitig erkannt und arbeiten derzeit an einer Weiterentwicklung der Fachanwendung POLYGIS-Kleinkläranlagen. Die Lösung auf Basis des vielfach bewährten GI-Systems POLYGIS ermöglicht die schnelle und einfache Bestandsführung, Darstellung und Verwaltung aller relevanten Abwasserdaten auf Knopfdruck.

Derzeit sind im Freistaat Sachsen 802 kommunale Kläranlagen in Betrieb. Bis Ende 2008 werden mit insgesamt 3,7 Millionen Einwohnern 86 Prozent der sächsischen Bevölkerung an öffentliche Kanalisationen und Abwasserbehandlungsanlagen angeschlossen sein. Zu wenig, da sind sich die Politiker einig, und so müssen für die rund 600.000 Einwohner ohne Anschluss an das offizielle Netz die Abwasserverhältnisse bis Ende 2015 deutlich verbessert werden. Dies bedeutet einen großen Bedarf für Kleinkläranlagen, denn für eine Region, die von immer weniger Menschen besiedelt wird, ist die ökologische Kleinkläranlage auch ökonomisch die optimale Lösung.

"Seit Kurzem bemerken wir einen steigenden Bedarf nach leistungsfähiger GIS-Software für das kommunale Abwassermanagement. Insbesondere die POLYGIS-Fachanwendungen Kleinkläranlagen/Gruben und Indirekteinleiterkataster werden intensiv nachgefragt. Nach Verabschiedung der neuen Förderichtlinie sind genau diese die Themen, die den Abwasserzweckverbänden auf den Nägeln brennen", so Rolf Lüdicke, Geschäftsführer der IAC mbH.

Die POLYGIS-Hersteller entwickeln derzeit die Fachanwendung Kleinkläranlagen weiter und passen sie der aktuellen Gesetzesänderung an. "Alle Abwasserzweckverbände und Eigenbetriebe der Kommunen in Sachsen stehen jetzt vor der Aufgabe, ihre Kleinkläranlagen zu kontrollieren. Mit POLYGIS verfügen wir über ein leistungsfähiges GIS, das uns die Erfassung wesentlich vereinfacht und uns den notwendigen Überblick verschafft. Die Fachanwendung ermöglicht ein effizientes und maßgeschneidertes Abwassermanagement", so Wolfgang Michalsky, Sachbearbeiter bei der Firma Maier Consulting GmbH, die mit der Geschäftsführung des Zweckverbands Abwassergruppe Dübener Heide, Bad Düben (ZAWDH) beauftragt wurde. Der ZAWDH gilt als einer der ersten POLYGIS-Anwender und nutzt das kommunale GIS erfolgreich seit über 12 Jahren.

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