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pm 03_08 21. Juli 2008

Schnittstelle zur XPlanung von POLYGIS

Auf dem Weg zur interkommunalen Kommunikation

Der technologische Standard XPlanGML ermöglicht über die POLYGIS-Schnittstelle XPlanung einen reibungslosen Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Softwarepaketen und IT-Systemen. Die Erstellung und Übernahme von Bauleitplänen kann somit institutionsübergreifend vereinheitlicht und ohne Informationsverluste durchgeführt werden. So werden verwaltungstechnische Abläufe vereinfacht und systematischer Bürokratieabbau betrieben.

Mit der POLYGIS-Fachanwendung XPlanung geht das Unternehmen einen großen Schritt in Richtung Bürokratieabbau und unterstützt das Standardisierungsvorhaben der Initiative Deutschland-Online. Deren Forderung, eine bundesweite, über alle Verwaltungsebenen reichende E-Government-Landschaft zu schaffen, kommen die POLYGIS-Entwickler im Teilgebiet Geodaten mit der stetigen Weiterentwicklung der entsprechenden Schnittstellen nach. "POLYGIS-Nutzer sind gerüstet, wenn der Standard bundesweit verbindlich eingeführt wird", erklärt Rolf Lüdicke, Geschäftsführer der IAC mbH. Die Empfehlung die bereits erarbeiteten Lösungen zu verwenden, hat der deutsche Städtetag bereits in diesem Jahr ausgesprochen.

Da die Bereitstellung neuer Schnittstellen schon allein für die Weiterentwicklung von POLYGIS immer eine große Bedeutung inne hat, ist es für das Unternehmen keine Frage, die Initiative zu unterstützen. Somit setzte die IAC mbH bereits 2006/2007 im Rahmen eines Modellprojekts der Interessengemeinschaft die Anforderung an das Austauschformat sowie die Visualisierung verschiedener Planarten (z.B. Bebauungs- und Flächennutzungspläne) in der sächsischen Gemeinde Hohwald unter Leitung der Sächsischen Anstalt für kommunale Datenverarbeitung (SAKD) erfolgreich um.

Auf Basis des internationalen UML(Unified Modeling Language)-Standards zur Datenmodellierung sowie des geografischen Standardformats GML (Geography Markup Language) basiert das zur XPlanung entwickelte Austauschformat XPlanGML. Mit der derzeit aktuellen Version 2.0 ist das Format in der Lage, Inhalte raumbezogener Pläne als Rasterkarten oder als einzelne Geoobjekte abzubilden, die entweder punkt-, linien- oder flächenförmigen Raumbezug aufweisen. Zur Abbildung der rechtlichen Festlegungen und weiterer Eigenschaften, können die Geo-Objekte um eine Vielzahl fachspezifischer Attribute, textuelle Beschreibungen und externe Dokumente ergänzt werden.

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