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Bonn, den 10. September 2008

Marktstudie

Trends im Flottenmanagement

Bonn, den 10. September 2008: Europaweit signifikante Zuwachsraten bei Flottenmanagement-Lösungen sieht eine von infoware beauftragte Marktstudie, die sich sowohl der zahlenmäßigen Marktentwicklung als auch den qualitativen Kundenbedürfnissen widmet. Nach Ansicht der Experten wird sich die Anzahl der installierten Systeme zwischen 2007 und 2010 um rund 150 Prozent erhöhen, die Lösungen werden sich zunehmend zu Connected-Navigation-Systemen entwickeln. Ungeachtet des starken Wachstums stellt die Studie damit auch für die kommenden zwei Jahre eine sehr geringe Marktdurchdringung fest.

"Alle reden vom Flottenmanagement-Markt, wir wollten es genauer wissen", so Thomas Schulte-Hillen, Geschäftsführer der Bonner infoware. Das Unternehmen, das sich als Technologieanbieter für Mapping, Routing und Navigation speziell im Transport- und Logistiksegment aufstellt, beauftragte das renommierte englische Marktforschungsinstitut Canalys mit einer gesamteuropäischen Studie. Untersucht wurden Nutzfahrzeug-Flotten am gesamten EU-Markt, die die Studie auf insgesamt rund 31 Mio. zugelassene Fahrzeuge im Jahr 2007 beziffert. Nach Schätzungen der Experten wird sich diese Zahl bis zum Jahr 2010 nur geringfügig verändern. In 2007 waren rund 813.000 dieser Fahrzeuge über entsprechende Hard- und Software an zentrale Flottenmanagement-Systeme angebunden, für das Jahr 2010 rechnet man mit über 2 Mio. installierten Systemen. Der Anteil von Lkw mit Flottenmanagement-Komponenten an Bord wächst damit in einem Zeitraum von drei Jahren von 2,6 Prozent auf etwa 6,5 Prozent. Dies ist der europäische Durchschnitt, wobei die Experten an einigen der europäischen Kernmärkte, wie etwa Großbritannien und Frankreich, eine Marktdurchdringung von um die 10 Prozent prognostizieren - immer noch eine erstaunlich niedrige Zahl: Offenkundig werden enorme Marktpotenziale von den Systemanbietern überhaupt nicht erreicht.

Neben den Marktzahlen ließ infoware auch die Investitionen beleuchten, die Anwender in entsprechende Systeme tätigten. Das Ergebnis: 2006 gaben Flottenbetreiber europaweit knapp 420 Mio. Euro für Flottenmanagement-Systeme aus, 2010 rechnen die Experten mit etwa 1,1 Mrd. Euro. Angesichts der errechneten Gesamtzahlen installierter Systeme lässt sich hieraus ein leichter Preisvorteil für den Kunden ableiten, der sich auch in den monatlichen Kosten niederschlägt. Die Ursache liege - so die Studie - vorwiegend in sinkenden Hardware- und Kommunikationskosten, die Preise für die enthaltene Software werden weitgehend stabil bleiben. Für das investierte Geld werden die Kunden im Jahr 2010 allerdings deutlich leistungsfähigere und vielseitigere Lösungen erhalten: Der Trend geht von reinen Track&Trace- beziehungsweise Ortungssystemen im Fahrzeug hin zur Connected Navigation-Lösung,die den permanenten Dialog zwischen Disposition und Fahrzeugen ermöglicht: Touren können so auf der Grundlage der übermittelten Fahrzeugdaten geplant und direkt in die Navigation übergeben werden. Besaßen im Jahr 2007 kaum 17 Prozent der im Lkw installierten Systeme eine integrierte Navigation, werden 2010 bereits 39 Prozent der Flottenmanagement-Systeme über eine Navigationskomponente im Fahrzeug verfügen.

Schulte-Hillen dazu: "Wir haben unsere Technologie von Beginn an so ausgerichtet, dass sie die gesamte Prozesskette im Flottenmanagement abdeckt: Von der Routenplanung über die Kommunikation zwischen Disposition und Fahrzeug bis hin zur Lkw-Navigation. Diese Strategie sehen wir durch die Ergebnisse der Marktstudie bestätigt."

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