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Was ist neu an PolyGIS 8.0?
Viele Neuerungen machen die Anwendung noch leichter
Die neue Version von PolyGIS mit der Nummer 8.0 ist da. Seit Anfang September wird die in wesentlichen Bereichen verbesserte Software ausgeliefert. Anlass genug, auf die wichtigsten Neuerungen aufmerksam zu machen. Dies ist der Beginn einer kompakten Informationsreihe, die über die Systemerweiterungen sukzessive berichtet. Nachfolgend nun einige Beispiele zu wesentlichen Neuentwicklungen:
Erweiterte Objektzuordnung

Bei der Belegung der Key-Felder kann es sich zum einen um automatisch generierte oder um zuvor definierte Werte handeln. Darüber hinaus können beispielsweise auch Datenfelder aus einer Access - Datenbank ausgewählt werden |
Die Funktionalität der Registrierung in PolyGIS 8.0 ermöglicht eine neue bzw. erweiterte Herangehensweise bei der Erstellung und Fortführung einer digitalen Stadtgrundkarte.
Beim Erzeugen eines Objektes werden über die Registrierung beliebige Key - Felder gefüllt. Diesen Key - Feldern können zuvor Aliasnamen zugeordnet werden.
Mit einem Formulareditor wird die gewünschte Maske erstellt.
Benutzerdefinierte Änderungen unproblematisch
PolyGIS ermöglicht die Einbindung einer Historie. Werden Objekte von einem Dienstleister bearbeitet und kommen anschließend verändert zurück, so wird der "alte Stand" an das Archiv mit den modifizierten Key - Einträgen übergeben. Im Projekt läßt sich damit komfortabel nachvollziehen, wer, was, wann überarbeitet hat. Darüber hinaus können die Einstellungen so gestaltet werden, das gewährleistet ist, dass Key - Einträge und Ebenenzugehörigkeit zwangsläufig übereinstimmen und das Verschieben von Objekten nur innerhalb der ALK - Struktur möglich ist.

Mit der neuen Matrix können Regeln und Operationen, die in der Arbeit mit PolyGIS zwischen Ebenen zu beachten und umzusetzen sind, selber formuliert werden. |
Die Möglichkeit der Aliasnamen in Verbindung mit der Registrierung erleichtert beispielsweise auch die Erstellung der Tabellen für die Bauleitplanung. Nach dem Setzen der Tabelle werden die notwendigen Einträge aus einer Datenbank ausgewählt und in die Tabellenfelder eingetragen.
Die automatische Flächenbildung generiert aus linienhaften Flurstücken mit Flurstücksnummern die gewünschten Flurstücksflächen, ohne dass jede Fläche einzeln gebildet werden muß. Dabei können wiederum Key - Einträge gebildet bzw. von den Texten übernommen werden.
Einbindung von allen Datenbanken über ODBC
Alle Datenquellen, für die es einen ODBC-Treiber unter Windows gibt, sind einbindbar. Neben der Anbindung von Access - Datenbanken oder Excel-Tabellen, können auch beliebige Tabellen oder Abfragen aus dem MS-SQL, Oracle oder anderen SQL-Servern in PolyGIS über die rechte Maustaste am Objekt zur Anzeige gebracht werden. Dabei können durchaus auch Daten aus getrennten Applikationen wie z.B. der Liegenschaftsverwaltung mit den Kanaldaten in einem Datenzugriff vereint werden. Der Formulareditor gestattet die individuelle Gestaltung der Anzeigemaske. Diese Daten können auch für thematische Karten, Beschriftungen und Diagramme über ODBC genutzt werden.
Verfeinerte Multinutzerfähigkeit
Ein wichtiges Merkmal von PolyGIS ist die Multinutzerfähigkeit, die die Möglichkeit bietet, von verschiedenen Arbeitsplätzen aus, gleichzeitig auf den gleichen Datenbestand zuzugreifen. Diese Arbeitsweise im Netz wurde verfeinert und erweitert, um eine detaillierte Vergabe von Rechten für alle Aktionen und Einstellungen zu ermöglichen. Beispielsweise kann für einen Nutzer im Netzwerk das Projektgebiet durch Koordinaten einschränkt und Ebeneneigenschaften einzelner Ebenen an andere Benutzer übertragen werden.

Zur Vereinfachung der Bauleitplanung tragen eine Reihe von neuen Konstruktions- und Einstellungsmöglichkeiten bei.
Der Schmiegetext gehört auch zu diesem Funktionskomplex.
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Neue Möglichkeiten in der Gestaltung von Linien
Einmündungen werden richtig aufgelöst, eine Straße kann über einer anderen Straße der gleichen Objektart verlaufen und unter einer anderen herführen, gesteuert durch die neue Objektpriorität. Damit kann PolyGIS die ATKIS-Daten mit allen Raffinessen in gewohnter hoher Geschwindigkeit bearbeiten.
Neue Rasterdatenkomprimierung
PolyGIS 8.0 ermöglicht das Einbinden eines eigenen, hochkomprimierten, schnellen Rasterkartenformates. Daraus ergibt sich eine nochmalige drastische Erhöhung der Ladegeschwindigkeit. Außerdem wird Speicherplatz auf der Festplatte eingespart. So wird etwa ein farbiger Stadtplan mit insgesamt 72 MB Dateigröße ohne Qualitätsverluste auf 2,3 MB reduziert. Die Bildschirmanzeige erfolgt in Zeiten kleiner 2 Sekunden, unabhängig von der Größe des Gebietes.
Die klassischen Rasterdaten wie z. B. im TIFF- oder PCX-Format sind weiterhin problemlos zu verarbeiten. Selbst Orthofotos mit einer Genauigkeit von 5 cm (260 MB) stellen für PolyGIS kein Problem dar.
Erweiterte Geometrie-Funktionen
Mit dem Spline wird die Erzeugung von Geometrien in vielen Fällen einfacher.
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