GDI-Sachsen e.V.
Josef-Hegenbarth-Weg 1
01326 Dresden
Tel: ++49 (0) 351-214 99 50
Fax ++49 (0) 351-214 99 40
info@gdi-sachsen.de
www.gdi-sachsen.de
Der GDI-Sachsen e. V. (Geo-Daten-Infrastruktur) ist ein anerkannter gemeinnütziger Verein, der sich mit gezielten Aktivitäten an politische und fachliche Entscheidungsträger, Nutzer und Dienstleister im Umfeld von amtlichen und privaten Geodaten wendet, um die Entwicklung einer leistungsfähigen Geodaten-Infrastruktur in Sachsen zu beschleunigen. Spezialisten verschiedener Disziplinen haben sich hier zusammengeschlossen.
|
Sächsisches GIS-Forum mit Erfolg
Am 12. Februar 2004 fand das 1. Sächsische GIS-Forum des GDI Sachsen statt. Zahlreiche Teilnehmer sicherten den Erfolg der Veranstaltung. Auch IAC nahm aktiv teil.
Annähernd 200 Teilnehmer aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft nutzten das zum ersten Mal veranstaltete Sächsische GIS-Forum des Vereins "Geo-Daten-Infrastruktur Sachsen e. V." (GDI Sachsen ), um sich über die Ziele und die Realisierung einer Geodateninfrastruktur in Sachsen zu informieren. Erstmals diskutierten Fachleute in Sachsen in einer eigens dafür entwickelten Veranstaltung über die Möglichkeiten, die Vermarktung von Geodaten voranzubringen und damit wirtschaftliches Potential zu wecken. 23 Sponsoren unterstützen das sächsische GIS-Forum und waren mit Präsentationsständen vertreten. So konnten sich die Teilnehmer auch hier umfassend über Produkte und Dienstleistungen der Geobranche informieren.
IAC nahm am 1. Sächsischen GIS-Forum aktiv teil. Rolf Lüdicke, IAC-Geschäftsführer, unterstützt als Gründungsmitglied des Vereins die Arbeit des GDI Sachsen und die Schaffung einer gemeinsamen Plattform für Nutzer und Anbieter von Geodaten.
Nach einer Einführung in das Thema durch den Vorstandsvorsitzenden, Prof. Dr. Host Lilienblum, stellte auf dem GIS-Forum am 12. Februar 2004 Dr. Martin Lenk vom IMAGI (Interministerieller Ausschuss für Geoinformationswesen) die Ziele einer Geodateninfrastruktur in Deutschland vor. Der stellvertretende Vorsitzende des GDI-Sachsen e. V., Dr. Uwe Bernhard, nahm anschließend zur Lage der Geodateninfrastruktur in Sachsen Stellung und gab erste Anregungen, wie die Situation in Sachsen für Nutzer und Anbieter optimiert werden kann.
Rainer Klose von der Stadtverwaltung Meißen, die bereits seit mehreren Jahren PolyGIS nutzt, berichtete über die Entwicklung des GIS in der Stadtverwaltung. Ausgehend von der Erstellung der digitalen topographischen Stadtgrundkarte sowie der Baublockkarte ab 1992 zeigte er die technische Entwicklung bis 2004, den Ressourceneinsatz sowie die Datenerhebung und -pflege anhand von Schwerpunktaufgaben, die in Kommunen zu lösen sind. Er machte dabei deutlich, dass das GIS-Forum ein positiver Anfang sei. Sachsen habe eine solche Plattform nötig, wolle man die vielen parallel laufenden Aktivitäten bündeln. Klose ging in seinem Vortrag auch auf die Problematik der Gebühren, die die Kommunen für ALB und ALK an das Land abführen müssen, ein. Er regte eine generelle Gebührenfreiheit beim digitalen Datenaustausch zwischen Behörden an.
"Das Forum soll nun jährlich stattfinden, um die Entwicklung der Geodaten-Infrastruktur zu beschleunigen", sagte Prof. Dr. Horst Lilienblum. Die Teilnehmer wären von der Veranstaltung sehr begeistert gewesen und wollten auch am 2. Sächsischen GIS-Forum des GDI-Sachsen am 3. Februar 2005 teilnehmen.
|