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HGN ist ein mittelständisches, deutsches Ingenieurconsult- und Planungsunternehmen für Boden, Wasser und Umwelt, das seit 1990 bundesweit als kompetenter Partner für Industrie, Gewerbe und Behörden tätig ist.
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HGN Torgau veranstaltete Workshop zu Notfallmanagement bei Hochwasser
Die nächste Flut kommt bestimmt
Das IAC-Partnerunternehmen HGN Hydrogeologie GmbH, Niederlassung Torgau, hat unter der Mitwirkung von IAC im Dezember letzten Jahres einen Workshop veranstaltet, zu dem das Unternehmen Vertreter der Länder und Gemeinden aus den vom Hochwasser gefährdeten Gebieten in den neuen Bundesländern eingeladen hatte und Dienstleister, die technische oder organisatorische Lösungsansätze vorführten.
"Jahrhunderthochwasser" oder schlicht "die Flut" tauften die Menschen die Hochwasserkatastrophe, die weite Teile Sachsens, Sachsen-Anhalts und Brandenburgs im August 2002 heimsuchte. Diese Namensgebung zeigt das Entsetzen der Betroffenen, die machtlos von den Naturgewalten überrollt wurden. Noch heute kämpfen sie mit den Folgen und haben erkannt, dass der vorbeugende Hochwasserschutz schnell umgesetzt werden muss. Neben der Prävention spielen auch Notfallmanagementsysteme ein große Rolle und die müssen Bundesländer überschreitend sein - denn Hochwasser macht an Grenzen keinen Halt!
Mit dieser aktuellen Problematik beschäftigte sich ein Workshop der HGN Hydrogeologie, der im Dezember letzten Jahres stattfand. Dieter Hagen von der HGN Hydrogeologie Torgau zeigte während des Workshops Bilder vom Überschwemmungsgebiet 2002 und gab einen Überblick über die unzureichende Genauigkeit von Höhendaten und Aktualität von Lageinformationen. So fehlten beispielsweise Informationen zu allen seit 1996 errichteten Neubauten. Er zeigte außerdem, welche negativen Auswirkungen dieser Zustand auf die Katastrophenschutzplanung zur Folge hat. Anschließend zeigte das Ingenieurbüro Ruiz Rodriguez und Zeisler aus Wiesbaden eine Simulation eines Dammbruchs und machte daran die Notwendigkeit eines Notfallmanagements deutlich. Zur Vorbereitung auf die Simulation war eine Verbesserung der verfügbaren Höhendaten durch genaue Vermessung von Geländestrukturen, wie Dämme, Straßen, Eisenbahnlinien und eine Vermessung aus der Luft mittels Laser erfolgt. So konnten genaue Daten in die Simulation Eingang finden. Die Workshop-Teilnehmer konnten erkennen, wie sich das Wasser ausbreitet, welchen Weg es mit welcher Geschwindigkeit nimmt und welche Orte in welchem Zeitraum überflutet werden. Allein mit diesem Wissen kann gezielt gesichert, evakuiert oder ausgelagert werden.

Überflutete Fläche bei einem simulierten Deichbruch mit offiziell verfügbarem Höhenmodell (links) und unter Verwendung eines verbesserten Modells (rechts)
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In einem dritten Vortrag wurden von IAC-Geschäftsführer Rolf Lüdicke Möglichkeiten der Nutzung und Pflege der im Rahmen der Hochwasserproblematik erarbeiteten Daten über das Internet für die Tagesaufgaben der Kommunalverwaltungen vorgestellt und an Beispielen erläutert. "Wir bieten mit PolyGIS im Web eine komfortable, preiswerte und praxistaugliche Lösung und haben den Teilnehmern des Workshops in Torgau die Möglichkeiten via Web vorführen können", so Rolf Lüdicke. Diese liegen vor allem darin, dass die vorgeführte Web-Lösung von PolyGIS den Kommunen in jedem Fall nützt. Auch ohne Hochwasser lässt sich die Web-Lösung für verschiedenste Verwaltungsvorgänge einsetzen. Besteht beispielsweise eine selektive Verbindung zu den Einwohnermeldedaten, dann kann im Fall einer Katastrophe auf Mausklick ein Evakuierungsplan erstellt werden. Damit sich die dafür ständig nötige Aktualisierung der Daten lohnt, kann man diese Lösung direkt im Alltagsgeschäft der Kommunen zum Einsatz bringen. "Kein Problem", sagt Lüdicke dazu. "Mit den Daten können Planungsunterlagen erstellt werden, statistische Auswertungen für beispielsweise die Schulplanung vorgenommen werden oder die Straßenreinigung und Grünpflege geplant werden."
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