01/2006
Fachzeitschrift für POLYGIS-Kunden
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IAC-Homepage
IAC führt dritte Kundenbefragung durch
Der Kunde im Fokus

Bereits zum dritten Mal will man es wissen: Mit einer groß angelegten Befragung der mittlerweile über 1.100 POLYGIS-Kunden möchten die Anbieter erfahren, wie die Nutzer mit POLYGIS arbeiten, wie zufrieden sie sind, welche konkreten Erfahrungen und Erwartungen vorhanden sind. Die Ergebnisse werden wie gewohnt mit wissenschaftlicher Unterstützung ausgewertet und analysiert. Ziel ist es, direkt vom Kunden eine Orientierung für das künftige Leistungsangebot zu erhalten und Verbesserungspotenziale für Produkt und Dienstleistung zu ermitteln.

Die Ergebnisse der letzten Befragung im Jahr 2002 hatten eindrucksvoll gezeigt, dass sich die Arbeit mit POLYGIS aus Sicht der Nutzer lohnt.
Auf die Frage, ob man POLYGIS auch anderen Anwendern weiterempfehlen würde, antworteten 85 Prozent mit „Ja, unbedingt“. Die diesjährige Umfrage soll zeigen, ob diese positive Einschätzung immer noch gilt.

Ehrliche Meinung zählt
„Wir sind natürlich sehr daran interessiert, dass die GIS-Projekte unserer Kunden erfolgreich und ihren Erwartungen entsprechend verlaufen. Dazu ist es unverzichtbar, die tatsächlichen Schwerpunkte und Abläufe in der praktischen Arbeit zu kennen und ihre ehrliche Meinung zu unseren Produkten und Leistungen zu hören“, erklärt Rolf Lüdicke, Geschäftsführer der IAC mbH, die Intention der Befragung.

In den vier Jahren seit der letzten Erhebung haben sich die Rahmenbedingungen geändert. Im Laufe der Jahre sind andere Anwendergruppen hinzugekommen, neue Themen und Arbeitsbereiche entstanden. Gleichzeitig ist das Arbeiten mit POLYGIS umfassender geworden, da vielerorts Ämter und sogar Institutionen übergreifend mit dem System gearbeitet wird.

Neue Voraussetzungen
Auch technologisch hat sich einiges getan: Neue Medien wie Internet und Intranet haben in vielen Kommunen Einzug gehalten, so dass nun auch Geo-Informationen über das Web bereitgestellt werden können. IAC und SWBB beantworteten diese neuen Anforderungen mit einem deutlich erweiterten Portfolio an Fachanwendungen sowie der POLYGIS-Version 9.6. Zugrunde liegt eine ausgeklügelte Systemarchitektur, die hinsichtlich Oberfläche, Benutzerführung und Funktionalität neue Maßstäbe setzt.

Wo liegt der tatsächliche Nutzen?
Im Fokus der geplanten Kundenbefragung stehen daher konkrete Einsatzbereiche und -prozesse, Nutzererwartungen sowie die Kundenzufriedenheit auf unterschiedlichen Ebenen. Wofür wird POLYGIS heute tatsächlich genutzt und welche weiteren Einsatzbereiche sind vorstellbar? Spart das System Ressourcen, Geld und Zeit? Ist der Arbeitskomfort durch POLYGIS gestiegen? Bietet die Software alle gewünschten Funktionalitäten und ausreichende Transparenz für den Nutzer? Welche Ergänzungen und Entwicklungen wünschen sich die Anwender?

Mitmachen lohnt sich
Bei der Befragung werden die Kunden direkt adressiert – sie erhalten einen Fragebogen beziehungsweise den Anruf eines geschulten Telefoninterviewers. Aktuell werden die letzten Details der Befragung abgestimmt; denn spätestens zum Anwendertreffen sollen alle Ergebnisse vorliegen. Eines ist heute schon sicher: Mitmachen lohnt sich für jeden Anwender!

Fortführung par Excellence
POLYGIS-Fortführungs-Management

Das POLYGIS-Fortführungs-Management (PFM) ermöglicht es, Daten zwischen mehreren getrennten POLYGIS-Installationen auszutauschen. Dabei wird nicht der gesamte Datenbestand ausgetauscht, sondern es werden nur die geänderten und neu erfassten Differenzdaten übertragen. Die Stellen (beispielsweise Stadtverwaltung, Ingenieurbüro, Außendienstmitarbeiter), die wechselseitig Daten austauschen, werden hier als „Gegenstellen“ bezeichnet.

Das herausragende an der Lösung ist, dass ohne weiteres Zutun des Anwenders, diese Funktionalität für alle Fachanwendungen zur Verfügung steht.

Anwendungsfelder
Das POLYGIS-Fortführungs-Management kann immer dann eingesetzt werden, wenn Daten extern erfasst oder geändert werden sollen. Beispiele:Eine Stadtverwaltung kann in einer Erstlieferung einem Ingenieurbüro Daten übergeben. Diese Daten werden vom Ingenieurbüro überarbeitet. Die geänderten, gelöschten und neu erzeugten Daten können in einer Differenzdatenlieferung wieder in das Projekt der Stadtverwaltung eingespielt werden.

Ein Außendienstmitarbeiter kann einen Auszug des Datenbestands auf seinen Laptop aufspielen. Er kann die Daten unterwegs in seinem Laptop überarbeiten und neue Daten erfassen. Die geänderten und neuen Daten kann er, wenn er zurück im Büro ist, durch eine Differenzdatenlieferung wieder in den Hauptdatenbestand übertragen.

Ablauf
Über den mitgeführten Zeitstempel lassen sich auch Folgedatenlieferungen realisieren. Es werden dabei nur Differenzdaten seit dem letzten Datenaustausch übertragen. Die geänderten und neuen Daten werden über Dateien ausgetauscht. Diese Dateien müssen auf der Gegenstelle eingespielt werden. Eine Sperrung im Hauptdatenbestand findet nicht statt. Daraus können Konflikte resultieren, wenn beide Gegenstellen die gleichen Objekte verändern.

Konfliktmanagement
Konflikte werden von POLYGIS-PFM erkannt. Eine automatische Bereinigung ist dabei nicht möglich. Wenn beispielsweise bei einem Kanalrohr beide Gegenstellen den Durchmesser auf unterschiedliche Werte ändern, so kann nicht automatisch entschieden werden, welcher Wert richtig ist. Diese Konflikte werden angezeigt und müssen manuell gelöst werden.Es kommt zu keinem Konflikt, falls die Gegenstellen unterschiedliche Daten eines Objektes ändern. Beispielsweise ist es kein Konflikt, wenn eine Gegenstelle Geometrien eines Objektes und die andere Gegenstelle Fachdaten des gleichen Objektes ändert. Das gleiche gilt für die Änderung verschiedener Fachdaten: Ändert eine Gegenstelle den Durchmesser eines Rohrs und die andere Gegenstelle das Material, so ist kein Konflikt vorhanden.