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Antragstellung für Agrarförderung mit InVeKos kinderleicht
POLYGIS in der Landwirtschaft
Die Fachschale POLYGIS InVeKoS wurde entwickelt,
um die Antragstellung auf Direktzahlungen und Agrarförderung zur Aktivierung von EU-Fördermitteln
in der Landwirtschaft zu unterstützen. Für das Integrierte Verwaltungs- und Kontrollsystem
der Behörde (InVeKoS) ist die Führung eines GIS-gestützten Flächenreferenzsystems von der EU bereits vorgeschrieben.
Der Landwirt muss diesen Anträgen eine Reihe von flächenbezogenen Angaben beifügen. Generell müssen alle Flächen, für die Fördermittel beantragt werden, in Lage und Größe genau benannt werden. Dabei gilt es, nur die Nettoanbaufläche zu erfassen. Nicht bewirtschaftete Teile innerhalb einer landwirtschaftlichen
Fläche (z.B. Bäume, Hecken oder eiszeitliche Sölle) dürfen nicht gefördert werden. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen (Schlag), müssen im Antrag den Flurstücken oder Feldblöcken
genau zugeordnet werden. Das ermöglicht der Landwirtschaftsbehörde die Überprüfung der Angaben des Landwirtes.
Eine hoch spezialisierte Lösung
Ziel war es, dem Antragsteller auf einer CD sowohl ein leistungsfähiges GIS als auch die Daten vom Amt (Orthophotos, Referenzflächen, administrative
Grenzen) bereitzustellen, um alle Schläge objektbezogen
erfassen und alle erforderlichen Angaben zum Antrag machen zu können. POLYGIS InVeKoS
ist somit eine weitgehend angepasste und hoch spezialisierte POLYGIS-Fachschale, mit der der Nutzer in die Lage versetzt wird, ohne tiefgreifende GIS-Kenntnisse mit dem Programm zu arbeiten.
Der Nutzen: Noch in den neunziger Jahren mussten die Landwirte für ihre Anträge alte Flurkarten benutzen, um mit Bleistift
und Lineal ihre Schläge so gut es eben ging in diese Karten einzuzeichnen
und die Größe der Schläge davon abzuleiten – ein stets schwieriges Unterfangen. Hinzu kam, dass Flurstücke in den teils veralteten Flurkarten
vor Ort und im Feld häufig nicht eindeutig zu finden sind.
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Baden-Württemberg: Gemeinde Ostrach; Landratsamt Rottweil
Bayern: Gemeinde Hitzhofen; Markt Bissingen; Stadt Eltmann
Brandenburg: Vermessungsbüro Schliedermann, Großräschen
Niedersachsen:Samtgemeinde Schladen
Rheinland-Pfalz: Stadt Mainz; Kreiswasserwerk Cochem-Zell; Verbandsgemeinde Pellenz; Ingenieurbüro Stadt-Land-Plus, Boppard
Sachsen: Ingenieurgesellschaft Dr. Heinrich mbH, Freiberg;
Gemeinde Neukirchen; Stadt Neugersdorf; Stadt Thum; VGem Burgstein, Reuth und Weischlitz
Sachsen-Anhalt:Vermessungsbüro Wiese, Halberstadt; VGem Arendsee-Kalbe
Thüringen: Stadt Treffurt
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Bei EU- Kontrollen
in den Bundesländern
bestand aufgrund der ungenauen Angaben und sich ableitender Unstimmigkeiten
stets ein höheres Risiko der Anlastungen.
Weniger Fehlerquellen Jetzt erhalten Landwirte POLYGIS InVeKoS zusammen mit den amtlichen
Karten digital auf CD, mit deren Hilfe Schläge eindeutig in Lage und Größe bestimmt werden können. Der Einsatz von GIS macht es nun möglich,
beim Digitalisieren der Schläge eine eindeutige Zuordnung zu den Flächenreferenzen
zu erreichen. Bei der Sachdateneingabe
treten weniger Fehler auf, da in den Eingabemasken
Pflichtfelder definiert wurden. Diverse anschließende Plausibilitätsprüfungen reduzieren Unstimmigkeiten in den Angaben der Antragsteller erheblich. Geometrieprüfungen unterstützen den Aufbau von qualitativ hochwertigen Datenbeständen.
Bereits durch GPS-Messungen erstellte Geodaten,
aber auch die Geodaten des letzten Antrages oder aus anderen GI-Systemen, können problemlos importiert und somit für den aktuellen Antrag verwendet
werden.
Profit für alle Beteiligten Am Ende profitieren Landwirte und Ämter gleichermaßen
durch den Einsatz von POLYGIS InVeKoS,
da die Vorgehensweise effizienter und genauer ist, aber auch durch höhere Datensicherheit und geringere Gesamtkosten im Vergleich zu analogen Druckverfahren; vergleichende Kalkulationen ergeben
eine Kostensenkung von bis zu 60 Prozent.
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