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Erfolgreiche Umsetzung des Geo-Projektes bei der Stadt Ludwigshafen
Alle Anforderungen optimal erfüllt
Ludwigshafen ist eine junge Stadt. Im Jahr 2003
wurde sie gerade einmal 150 Jahre alt und präsentiert
sich heute mit ihren knapp 170.000 Einwohnern
als moderne Industriestadt mit moderner
Verwaltung. Eine optimale, stadtweit funktionierende
Geodatenverarbeitung bei dezentraler
Verwaltungsorganisation zu erreichen, war der
große Anspruch, den die Stadt Ludwigshafen mit
Start des Projektes LUgeo (Ludwigshafener Geo-
Informationswesen) im Jahr 2003 hatte. Heute
zahlt sich aus, dass nicht nur die Technik, sondern
vielmehr ein strategisches Konzept, eine entsprechende
interne Organisation und vor allem eine
intensive Zusammenarbeit zwischen den Bereichen
Organisation und Stadtvermessung auf den
Weg gebracht wurden.

Freuen sich über die erfolgreiche
GIS-Einführung: Joachim Hillmus,
Abteilungsleiter Stadtvermessung
und Martin Sturm, GIS-Koordinator
bei der Stadt Ludwigshafen (v.l.n.r.)
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Die Stadtverwaltung Ludwigshafen ist in rund vierzig
Bereiche gegliedert, von denen etwa zwanzig
mit Geoinformationen arbeiten. Diese Dimension
macht deutlich, dass eine ausschließlich technische
Einführung ohne Planung, Information, Koordination,
Moderation und Kooperation nicht zum
Erfolg geführt hätte.
Um das ehrgeizige Projekt in einem angemessenen
Zeitrahmen realisieren zu können, wurde zunächst
ein Stufenplan erstellt.
1. 2004 Geobasisdaten:
Gemeinschaftsprojekt zwischen Stadtvermessung
und Organisation zur Optimierung der Geobasisdatenverarbeitung
wie ALK, ALB, Stadtgrundkarte,
Stadtplan, Luftbilder und Kartenwerken in verschiedenen
Maßstäben.
2. 2005 Stadtweite Nutzbarkeit (Intranet):
Nutzung der Geobasisdaten in allen Lokalitäten der
Stadtverwaltung und für alle Bedarfe, beliebiger
Export in andere Formate, Bedienung externer
Dienstleister, Nutzbarmachung über Viewer und
Client-GIS vom einfachen lesenden Zugriff bis hin
zu komplexen Auswertungen.
3. 2006 Geofachdaten:
Übernahme und Integration analoger Bestände,
Qualitätssteigerung der Daten, IT-Projekte zur Einführung
weiterer Fachschalen.
4. 2007 Externe Nutzbarkeit (Internet):
Bestimmte Geodaten werden extern zur gezielten
Nutzung durch Bürger, Firmen und andere Verwaltungen
freigegeben.
Große Herausforderung im Vorfeld
Das LUgeo-Konzept der Stadt Ludwigshafen
sollte systemneutral sein. Hieraus
ergab sich ein umfassender Anforderungskatalog,
der für die Stufen 1 und 2 noch
zusätzlich durch die Fachanforderungen
der Stadtvermessung ergänzt wurde. Nach
einer öffentlichen Ausschreibung erfolgte
Ende 2003 die Systementscheidung für
POLYGIS, das die Anforderungen sowohl
in funktionaler als auch in wirtschaftlicher
Hinsicht optimal erfüllte.
„Wir haben insgesamt unseren Stufenplan
gut einhalten können. Erfreulich ist die
Entwicklung von rund 70 Auskunftsarbeitsplätzen
Anfang 2005 auf derzeit etwa
200 Arbeitsplätze. Das Thema Geofachdaten
wurde verstärkt im Jahr 2006 angegangen
und wird ein Dauerthema bleiben. Derzeit sind
wir damit befasst, veraltete Fachanwendungen zu
ersetzen, neue Datenbestände aufzubauen, die
Datenqualität dem Bedarf anzupassen und den
Datenaustausch mit verschiedenen Fachverfahren
zu lösen“, so Martin Sturm, GIS-Koordinator bei
der Stadt Ludwigshafen. „Im vergangenen Jahr hat
sich der Bereich Tiefbau (Straßenbau und -unterhalt)
für die Einführung der Fachschale POLYGISKSIB
entschieden. Zurzeit befinden wir uns in der
Einführungsphase und hoffen, bis Ende des Jahres
eine durchgängige GIS-gestützte Arbeitsweise beim
Fachbereich erreicht zu haben“, so Sturm. „Zur
Steuerung der stadtweiten Nutzung von GIS haben
wir einen Arbeitskreis GIS eingerichtet. Hier werden
Planungsfragen aber auch das Tagesgeschäft
besprochen. Interessen werden abgewogen und
Grundsatzentscheidungen getroffen.“
Die bisherige Entwicklung, die POLYGIS innerhalb
der Verwaltung genommen hat, zeigt, dass die Stadt
Ludwigshafen auf dem richtigen Weg ist. Von der
Leistungsfähigkeit und Anwenderfreundlichkeit
des Systems lassen sich immer mehr Nutzer überzeugen.
„Es war nicht zu erwarten, dass bei einem
solch ambitionierten Vorhaben alles ohne Probleme
abläuft. Selbstverständlich hatten wir auch unsere
Hindernisse. Was uns nachhaltig beeindruckt, ist
die schnelle und unkomplizierte Hilfe über die
POLYGIS-Hotline, die für uns ständig verfügbar
war und ist. POLYGIS ist ein Unternehmen, bei
dem der Service funktioniert“, resümiert Sturm.
POLYGIS-Neukunden
Baden-Württemberg:
Gemeinde Berghaupten
Brandenburg:
Stadtwerke Finsterwalde GmbH; Stadt Drebkau
Hessen:
Gemeinde Selters
Nordrhein-Westfalen:
Stadt Marl
Rheinland-Pfalz:
Stadt Frankenthal; VG Bodenheim; VG Weißenthurm;
STW Sinzig; IB Max & Reihsner, Wittlich;
IB Peschla + Rochmes GmbH, Kaiserslautern;
IB Planung und Konzepte, Trier
Sachsen:
Stadtwerke Lichtenstein GmbH; Stadt Sayda;
Landratsamt LK Mittweida; Gemeinde Schönfeld;
Rohr-und Kanalservice Dietmar Berndt, Dresden
Sachsen-Anhalt:
Hochschule Merseburg
Thüringen:
VGem Berlstedt; Stadt Langewiesen; Stadt Bleicherode;
Gemeinde Rottenbach; Gemeinde Harth-Pöllnitz;
ILMCAD Ingenieurbüro Ilmenau
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