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02/2000
Online-Kundenzeitschrift der
Ingenieurgesellschaft für angewandte
Computertechnik mbH, Leipzig
powered by LANDSCAPE GmbH
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PolyGIS® 8.0
Was ist neu an PolyGIS® 8.0?
Schnittstellen gehören zu den wichtigsten Einrichtungen in der Softwarewelt, gerade wenn es darum geht, den Austausch von Daten ohne Informationsverlust zu bewerkstelligen. Selbstverständlich ist deshalb die ständige Weiter- und Neuentwicklung auch für IAC eine große Aufgabe, geht es doch darum, für alle PolyGIS-Anwender den möglichst freien "Datenverkehr" zu bieten. Zur Zeit arbeitet das Entwicklungsteam der Firma IAC GmbH deshalb an der Neuentwicklung der Schnittstellen.
Zielstellung ist es, einen noch bedienerfreundlicheren, schnelleren und umfassenderen Transfer von Geo- und Sachdaten von und nach PolyGIS zu ermöglichen. Darüber hinaus wird ein Transfer von einem PolyGIS-fremden Format in ein anderes Fremdformat möglich. Der Im- und Export von Sachdaten sowie die Einarbeitung von Listen sind ebenfalls geplant. Während des Im- und Exportes ist eine Koordinatentransformation der Geodaten möglich. Mit dieser Erweiterung und Neukonzeption des Geodatentransfermanagers gehen auch eine ganze Reihe von Verbesserungen in der Handhabung einher.
Schwerpunktmäßig sind das im Einzelnen:
- die Import/ Export-Vorgänge werden deutlich beschleunigt
- Verbesserung der Parameterisierbarkeit der oft komplexen Vorgänge
- hohe Bedienungssicherheit und einfache Handhabung
- ausführliches Protokoll des Transfervorganges
Mit diesem neuen Entwicklungswerkzeug ist die Aufnahme weiterer Formate in das Portfolio schnell und unkompliziert zu verwirklichen.
Die Screenshots vermitteln einen ersten Eindruck von der Oberfläche des neuen Geodatentransfermanagers.

Screenshot 1 |
(zu Screenshot 1)
Ausgangs- und Zielformat werden ausgewählt, damit gibt es keinen Im- oder Export im herkömmlichen Sinne mehr. Daten werden von einem Ausgangsformat in ein Zielformat konvertiert. Das können sowohl PolyGIS-Daten direkt sein, oder PolyGIS-PMF-Formate, aber auch andere "Fremd"- Formate.
Die Daten werden zunächst in den Geodatenmanager eingelesen. Diese Übernahme beansprucht nur wenig Zeit.

Screenshot 2 |
(zu Screenshot 2)
Nach der Übernahme der Quelldaten erscheint eine Vorschau, die die Datensichtung ermöglicht. Der Transferprozeß kann dann entweder fortgeführt oder beendet bzw. unterbrochen werden. Die Daten werden dann zwischengespeichert. Die Vorschau des Geodatentransfer-Modules wird perspektivisch um weitere Analysefunktionen erweitert.

Screenshot 3 |
(zu Screenshot 3)
Die Parameterisierung und insbesondere die Möglichkeiten der Zuordnung sind neu gestaltet worden. Die Lizensierung des Geodatentransfermanagers erfolgt weiterhin in der gewohnten Form, d.h. man kann gezielt einzelne Geotransferformate erwerben, welche dann mittels Softwareschutz freigeschaltet werden. Der Modul ist so konzipiert, dass es von PolyGIS aus gesteuert wird. In einer weiteren Ausbaustufe ist geplant, das Modul von PolyGIS losgelöst anzubieten. Der Zeitplan sieht vor, dass die Schnittstellen zu den von den Anwendern genutzten Formate EDBS, SQD, Shp, Out, DFK im ersten Quartal 2001 fertiggestellt und im Rahmen der Softwarepflege ausgeliefert werden.
Preise und Lizensierungsverfahren ändern sich nicht.
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