02/2006
Fachzeitschrift für POLYGIS-Kunden
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Wasser- und Abwasserzweckverband WWAZ
Die Wasser-Profis aus Wolmirstedt

Die Wasser-Profis aus Wolmirstedt Als Wasser- und Abwasserzweckverband versteht sich der WWAZ eher als typischer Vertreter. Als Nutzer von modernen Technologien und beim Einsatz von Geografischen Informationssystemen ist er jedoch Vorbild. Der WWAZ ver- und entsorgt über 56.000 Einwohner aus 24 Mitgliedsgemeinden. Innerhalb von zehn Jahren wurden über 100 Millionen Euro in den Ausbau des Trinkwasser- und Kanalnetzes, sowie in Kläranlagen und Technologien investiert. In der Schmutzwasserentsorgung wurde mittlerweile schon eine Anschlussquote von über 80 Prozent erreicht. Die Resterschließung im Verbandsgebiet soll bis 2013 erfolgen.

Die zu managenden Netze sind quantitativ schnell zu beschreiben. Das Wasser wird in der Colbitz-Letzlinger Heide gefördert und in dem über 550 Kilometer langen Trinkwasserleitungsnetz an etwa 16.000 Haushalte gebracht. Bei der Entsorgung stehen ein Abwassernetz von 200 Kilometer Länge mit über 120 Pumpwerken, 2.600 dezentrale Einzelanlagen und vier Klärwerke zur Verfügung.

Die Wasser-Profis aus Wolmirstedt „Der WWAZ war sich schon sehr früh darüber bewusst, dass die Planung eines solchen Vorhabens nur mit einer sicheren geografischen Datengrundlage und einer klaren strategischen Schwerpunktsetzung möglich ist. So ist bereits im Jahr 2000 die Entscheidung für POLYGIS als Planungs- und Dokumentationswerkzeug gefallen“, erinnert sich Sascha Dolle, GIS-Verantwortlicher beim WWAZ. Seitdem kommen die Fachanwendungen POLYGIS-KANAL und POLYGIS-WASSER zum Einsatz.

Mit zunehmender Verfügbarkeit der Daten konnten die Arbeiten systematisch weiter entwickelt werden. Zunächst wurden vorhandene gescannte analoge Karten sukzessive für die einzelnen Gemeinden aufbereitet. Auf der Basis von Orthofotos wurden fehlende Teile nachträglich erfasst bzw. aktualisiert. Seit diesem Jahr ist die Fachanwendung POLYGIS-ALB zusätzlich im Einsatz. Die halbjährlich aktualisierten ALB und ALK sind die Grundlage für die Klärung von Grundbuchrechten und Dienstbarkeiten.

Die den WWAZ unterstützenden Dienstleister tauschen ihre Arbeiten mit dem WWAZ über POLYGIS-PFM aus. „So ist gewährleistet, dass die Informationen kooperativ und unabhängig voneinander weiterentwickelt werden, ohne dass Konflikte in der Nutzung oder der Aktualität entstehen“, erläutert Dolle. Die laufenden Investitionsmaßnahmen sind zudem auch Informationslieferanten. Aus jeder Bau- oder Erhaltungsmaßnahme werden die erhoben Daten gleich im System mitberücksichtigt und stehen damit zeitnah zur Verfügung.

Die Meisterbetriebe können auf ihren Laptops auch im mobilen Betrieb auf alle Geo- und Sachinformationen zugreifen - eine enorme Arbeitsunterstützung vor Ort. Die Voraussetzungen zur Nutzung des Internets sind inzwischen auch gegeben. Bereits heute geschieht der PFM-Austausch mit den Dienstleistern online. Der Internet basierte Zugriff auf die Daten der Meisterbetriebe und Baufirmen steht kurz bevor. Dabei hat der WWAZ seine Partner auf Standards wie Isybau, ALK und ALB verpflichtet.

POLYGIS-Neukunden

Bayern: Markt Dollnstein; Gemeinden Wilhelmsthal und Grettstadt

Hessen: Gemeinde Kiedrich

Rheinland-Pfalz: Verbandsgemeinde Braubach

Saarland: Stadt Lebach

Sachsen: Wasser- und Abwasserverband "Mittlere Wesenitz", Stolpen; Stadtverwaltungen Wolkenstein und Dippoldiswalde; Gemeinde Thermalbad Wiesenbad

Thüringen: Gemeinden Triptis und Tiefenort, Verbandsgemeinde Großbreitenbach; Gemeinde Moorgrund, Gumpelstadt; Stadtverwaltung Eisfeld