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Erfolgreiches GIS-Projekt in der Stadtverwaltung Kahla
Das eigene Ziel konsequent verfolgt
Seit einigen Jahren nutzt die Stadtverwaltung
Kahla in Thüringen
Geografische Informationssysteme (GIS) bei ihrer Arbeit in der Bau- und Liegenschaftsverwaltung.
Insbesondere mit Unterstützung
von Bürgermeister Bernd Leube und Bauamtsleiter Harald Sporleder konnte Andrea Meiburg, Mitarbeiterin im Bau- und Stadtplanungsamt,
viele der heute unverzichtbaren Nutzungen
initiieren und umsetzen.

Bürgermeister Bernd Leube und Andrea Meiburg freuen sich über die hohe GIS-Akzeptanz in Kahla.
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Aller Anfang ist schwer…
Bereits seit mehreren Jahren wurde in der thüringischen
Kleinstadt Kahla eine internetbasierte GIS-Lösung verwendet, die jedoch die Anforderungen
an eine ämterübergreifende Verwaltung nicht zufriedenstellend erfüllte. Im Jahr 2003 entschied man sich dann zu einem Wechsel. Seither wird konsequent auf das erfolgreiche Zusammenspiel zwischen POLYGIS und den Anwendungen der adKOMM-Unternehmensgruppe gesetzt. Das Einsatzgebiet
umfasst vor allem die Bau- und Liegenschaftsverwaltung,
aber auch andere kommunale Anwendungen.
Dabei waren und sind die Voraussetzungen für ein ordnungsgemäßes Arbeiten mit Geodaten bei der Stadtverwaltung Kahla äußerst schlecht. Zwar ist die Gemarkung der Stadt mit einer Fläche von rund acht Quadratkilometern nicht besonders groß, die Verfügbarkeit flächendeckender Geobasisdaten ist jedoch auf absehbare Zeit nicht gegeben. Schlimmer
noch: Unzureichende Grundbucheintragungen,
nur teilweise vorhandene ALK und dazu Katasterkarten, die als Inselkarten des Altenburger Katasters mit Maßstäben von 1:1.046 und 1:2.092 vorlagen, mussten erst zueinander geführt werden.
Worin liegt der Nutzen?
Für die Stadtverwaltung Kahla lag der entscheidende Vorteil der neuen Lösung in der Verbindung von Karten mit flurstückbasierenden Anwendungen,
wobei nicht nur auf bestehende ALK- und ALB-Daten gesetzt wurde. Vielmehr wird die Verbindung von der Karte zu Sachdaten beim Digitalisieren
von Flurstücken automatisiert aufgebaut. Damit war es in Kahla von Anfang an möglich, Beitragsflächen graphisch zu ermitteln, am Flurstück als nachvollziehbares Aufmaß zu speichern,
und im adKOMM-Beitragsprogramm
weiterführend zu nutzen. Hilfreich war dabei die frühzeitige Einbindung von Luftbildern, die genaue Informationen zur tatsächlichen Nutzung
der Flurstücke lieferten.

Mit der Einarbeitung der Bodenrichtwerte beschreitet die Stadtverwaltung Kahla den konsequenten
Weg zu Datenintegration, Datendokumentation und Vermögensbewertung mit POLYGIS und adKOMM.
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Mit Konsequenz zum Erfolg
Gute Erfahrungen durch eine erfolgreiche Projektrealisierung
und echten Zusatznutzen haben dazu beigetragen, dass sich die Stadtverwaltung Kahla für den breiten und kostengünstigen Einsatz vorhandener Geodaten eingesetzt hat. Somit war die Kleinstadt eine der ersten Anwender der seit 2005 kostenfrei verfügbaren Geobasisdaten der Thüringer Katasterverwaltung. Insbesondere die gute Qualität der Luftbilder, die in zentralen Teilen verfügbare ALK und die Höhenpunkte aus dem DGM (Digitalen Geländemodell) wurden schnell eingearbeitet und genutzt. Mit der Aufgabe, den Flächennutzungsplan zu integrieren, wurde im selben Jahr die Idee geboren, zumindest kleinere
Bebauungspläne beziehungsweise Änderungen bestehender Pläne in Eigenregie zu erstellen. Man versprach sich davon mehr planerische Eigenverantwortung
und Unabhängigkeit. Dass dadurch auch finanzielle Einsparungen erreicht werden konnten, spricht für die Konsequenz und die gute Planung in der Zusammenarbeit von adKOMM, IAC und der Stadtverwaltung Kahla.
„Heute kann Kahla auf ein lebendiges und ständig
wachsendes GIS-Projekt schauen, bei dem Bodenrichtwerte, Stadtinventar, Sanierungsgebiets-auskunft und Denkmalschutz weitere wichtige Bausteine bilden. Mit dem Ziel, das Baumkataster sowie das Straßenbestandsverzeichnis in Kombination
mit den adKOMM-Anwendungen zu integrieren,
sind die Weichen für eine strukturierte, GIS-gestützte Vermögensbewertung in Kahla gestellt“, so Bernd Leube.
POLYGIS-Neukunden
Baden-Württemberg:
Gemeinde Ringsheim
Stadt Sulzbach
Bayern:
Gemeinde Hebertsfelden
Brandenburg:
ÖBVI Schweitzer, Bad Liebenwerda
Mecklenburg-Vorpommern:
Vermessungsbüro Voigt, Lansen
Torresin Partner Jabel GbR
Niedersachsen
Gemeinde Großefehn
Rheinland-Pfalz:
VG Zweibrücken Land
Saarland:
Gemeinde Spiesen-Elversberg
Sachsen:
Gemeinde Gelenau
GNP Vermessungs GmbH, Ebersbach
Ingenieurbüro Edelmann Ingenieurgesellschaft mbH, Löbau
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