02/2008
Fachzeitschrift für POLYGIS-Kunden
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Peschla und Rochmes GmbH: Kompetenz aus der Pfalz
Neue Anwendungen für Umwelt- und Anlagendaten
 
Leistungsfähige Partnerschaften tragen verstärkt zum Erfolg eines jeden Unternehmens bei. Dabei gibt es selbstverständlich verschiedene Gründe, die zu einer Zusammenarbeit führen. Zur Kooperation zwischen SWBB und dem beratenden Ingenieurunternehmen Peschla und Rochmes (P+R) führte ein langjähriger gemeinsamer Kunde: das Umweltamt der Stadt Kaiserslautern. Dessen Anfrage nach einem umfangreichen Grundwasseraufschlusskataster brachte den Stein ins Rollen. Gemeinsam entwickelten SWBB und P+R bislang insgesamt fünf neue Fachschalen rund um das Thema Umwelt.

Als das Umweltamt der Stadt Kaiserslautern nach einem optimalen Datenmanagementsystem zur Verwaltung der vielen Grundwassermessstellen im Stadtgebiet suchte, wandte es sich an das Unternehmen Peschla und Rochmes, mit dem es gerade im Umweltbereich eine enge und kontinuierliche Zusammenarbeit pflegt. Da die Stadt Kaiserslautern ein langjähriger POLYGIS-Anwender ist, befanden die Ingenieure ganz im Sinne des Kunden, dass es aufgrund von möglichen Überführungsproblemen und Inkompatibilitäten für die Stadt nicht in Frage käme, eine zusätzliche Software einzuführen. Daher entschied sich P+R, Kontakt zu SWBB zu knüpfen, um sich nach vorhandenen Entwicklungen in der Umweltrichtung sowie nach denkbaren Lösungsmöglichkeiten zu erkundigen. Dabei entdeckten die Unternehmen, dass gerade in den nun geforderten Gebieten rund um das Thema Grundwasser, in denen P+R ein langjähriges Know-How vorzuweisen hat, noch keine POLYGIS-Fachanwendungen existierten. Dies war der Beginn einer fruchtbaren Partnerschaft: Während P+R das fundierte Fachwissen in den Bereichen Umwelt- und Bodenschutz sowie Kenntnis der spezifischen Kundenbedürfnisse liefert, stellt SWBB nicht nur erfahrene Programmierer, die P+R zur Seite standen und stehen, sondern darüber hinaus vor allem das Instrument zur Realisierung zur Verfügung – POLYGIS. Dass sich aus diesem Zusammenschluss von Fachkräften erfolgreiche Lösungen sowohl im Sinne des Kunden als auch der Partner entwickeln lassen, war abzusehen.

Enormes Entwicklungspotenzial
Der fachliche Austausch von SWBB- und P+RMitarbeitern verlief so gut, dass sie gemeinsam in einem sehr effektiven und konstruktiven Team nacheinander sogar fünf neue POLYGIS-Fachschalen entwickelten.

Zunächst wurde die gewünschte Grundwasserfachschale exakt auf die Bedürfnisse der Umweltabteilung der Stadt Kaiserslautern abgestimmt. Darüber hinaus entschieden sich die Experten jedoch, noch zusätzliche Features zu implementieren, die das System aus deren Sicht noch weiter optimieren konnten. Nun ermöglicht es sowohl die Verwaltung der Messstellendaten als auch die Bündelung von Informationen zu Bohrungen und Grundwassermessungen. In Kombination mit den bereits vorhandenen ALK-Daten ist somit ein regelrechtes Grundwassermessstellen-Kataster für die Stadt Kaiserslautern entstanden. Darauf folgte die Entwicklung einer Fachschale für chemische Analysen mit Probenahme-Objekten und einer integrierten Verwaltung von beliebig vielen chemischen Parametern. Weiterhin wurde mit den Fachschalen Infrastruktur und Wartungen/Störungen das System St.A.Rk von P+R zur Anlagenverwaltung umgesetzt. Letztendlich folgte eine Projektmanagement-Fachschale zur leichteren Strukturierung von größeren Standorten inklusive einer Verwaltung von Firmen und Personendaten, auf die verschiedenste Anwendungen zugreifen können.

Mehr als Entwicklerpartnerschaft
Über die reine technische Zusammenarbeit in Programmierung und Entwicklung hinaus sehen beide Unternehmen in der Partnerschaft eine sinnvolle Ergänzung der eigenen Leistungen und damit einen großen Mehrwert für die Kunden. Mit offener Kooperation und Partnerschaft können enorme Potenziale ausgeschöpft werden. Daher führen P+R und SWBB nun auch vermehrt gemeinsame Marketing-Aktionen durch. So war P+R sowohl in diesem als auch im letzten Jahr am POLYGIS-Stand von SWBB auf der KomCom Süd in Karlsruhe vertreten. Darüber hinaus steuerte das Ingenieurunternehmen zwei Workshop-Beiträge sowie einen Stand beim Anwendertreffen 2007 in Mainz bei. Auch am diesjährigen Leipziger Anwendertreffen nimmt P+R teil.

Innerhalb der Peschla und Rochmes GmbH stellt eine Mitarbeiter-Schulung in POLYGIS-Anwendungen sicher, dass ein breiteres Verständnis über die POLYGIS-Möglichkeiten vorliegen.

Über P+R GmbH
Die Peschla und Rochmes GmbH mit Sitz in Kaiserslautern berät seit über 20 Jahren seine Kunden umfassend bei Fragestellungen zu den Bereichen Bauen, Umwelt und Energie. Im Laufe der Jahre entwickelte sich P+R vom klassischen Ingenieurbüro für Baugrundfragen und Altlastensanierungen zu einem beratenden Ingenieurunternehmen, das seine Kunden und Partner mit einem breiten Portfolio an Produkten, Lösungen und Know-How unterstützt.

Die Geotechnik ist auch heute noch ein wichtiger Stützpfeiler des Unternehmens, allerdings haben sich auch dort die Aufgaben zugunsten der Bereiche Deponiebau/-nachsorge oder Gründungen von Anlagen zur Erzeugung von Alternativen Energien eingesetzt (z.B. Windenergie, Photovoltaik, Biomasse) verschoben. Dieser Bereich ist eng mit der Abteilung Boden- und Umweltschutz verzahnt. Die Mitarbeiter dieser Abteilung befassen sich u.a. mit dem Schutz eines der wichtigsten Güter – dem Grundwasser – und damit auch der Sanierung von kontaminerten Flächen. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Planung von Trinkwassergewinnungsanlagen und Grundwassermessstellen, die Grundwasserüberwachung und die Betreuung von kommunalen Versorgern.

Einführung neuer Dienstleistungen
Mit wachsenden Projekten und der Einführung von neuen Technologien, wurde vor über 11 Jahren der Bereich IT-Services aufgebaut. Dieser Bereich betreut zum einen das interne Firmennetzwerk, reifte aber zum anderen auch zu einem kompetenten Dienstleiter im Bereich Datenmanagement, der sowohl interne als auch externe Kunden betreut. Vor allem die Entwicklung von unterschiedlichsten Datenmanagementsystemen zeichnet die Abteilung aus. So wurden Beispielsweise die Systeme UMIS (Umweltmanagement Informationssystem), PM3 (Projektmanager) sowie das System St.A.Rk (Standort und Anlagen Rechtskonformität) entwickelt. Aktuell wird die Einführung eines 3D GIS für den Untergrund umgesetzt Nähere Informationen zu Peschla und Rochmes erhalten Sie unter: www.gpr.de