Peschla und Rochmes GmbH: Kompetenz aus der Pfalz
Neue Anwendungen für Umwelt- und Anlagendaten
Leistungsfähige Partnerschaften
tragen verstärkt zum Erfolg eines
jeden Unternehmens bei. Dabei
gibt es selbstverständlich verschiedene
Gründe, die zu einer Zusammenarbeit
führen. Zur Kooperation
zwischen SWBB und dem
beratenden Ingenieurunternehmen
Peschla und Rochmes (P+R) führte
ein langjähriger gemeinsamer Kunde:
das Umweltamt der Stadt Kaiserslautern.
Dessen Anfrage nach
einem umfangreichen Grundwasseraufschlusskataster
brachte den
Stein ins Rollen. Gemeinsam entwickelten
SWBB und P+R bislang
insgesamt fünf neue Fachschalen
rund um das Thema Umwelt.
Als das Umweltamt der Stadt Kaiserslautern nach
einem optimalen Datenmanagementsystem zur
Verwaltung der vielen Grundwassermessstellen im
Stadtgebiet suchte, wandte es sich an das Unternehmen
Peschla und Rochmes, mit dem es gerade
im Umweltbereich eine enge und kontinuierliche
Zusammenarbeit pflegt. Da die Stadt Kaiserslautern
ein langjähriger POLYGIS-Anwender ist, befanden
die Ingenieure ganz im Sinne des Kunden, dass es
aufgrund von möglichen Überführungsproblemen
und Inkompatibilitäten für die Stadt nicht in Frage
käme, eine zusätzliche Software einzuführen. Daher
entschied sich P+R, Kontakt zu SWBB zu knüpfen,
um sich nach vorhandenen Entwicklungen in der
Umweltrichtung sowie nach denkbaren Lösungsmöglichkeiten
zu erkundigen. Dabei entdeckten die
Unternehmen, dass gerade in den nun geforderten
Gebieten rund um das Thema Grundwasser, in
denen P+R ein langjähriges Know-How vorzuweisen
hat, noch keine POLYGIS-Fachanwendungen
existierten. Dies war der Beginn einer fruchtbaren
Partnerschaft: Während P+R das fundierte Fachwissen
in den Bereichen Umwelt- und Bodenschutz
sowie Kenntnis der spezifischen Kundenbedürfnisse
liefert, stellt SWBB nicht nur erfahrene Programmierer,
die P+R zur Seite standen und stehen,
sondern darüber hinaus vor allem das Instrument
zur Realisierung zur Verfügung – POLYGIS. Dass
sich aus diesem Zusammenschluss von Fachkräften
erfolgreiche Lösungen sowohl im Sinne des Kunden
als auch der Partner entwickeln lassen, war
abzusehen.
Enormes Entwicklungspotenzial
Der fachliche Austausch von SWBB- und P+RMitarbeitern
verlief so gut, dass sie gemeinsam
in einem sehr effektiven und konstruktiven Team
nacheinander sogar fünf neue POLYGIS-Fachschalen
entwickelten.
Zunächst wurde die gewünschte Grundwasserfachschale
exakt auf die Bedürfnisse der Umweltabteilung
der Stadt Kaiserslautern abgestimmt. Darüber
hinaus entschieden sich die Experten jedoch, noch
zusätzliche Features zu implementieren, die das
System aus deren Sicht noch weiter optimieren
konnten. Nun ermöglicht es sowohl die Verwaltung
der Messstellendaten als auch die Bündelung
von Informationen zu Bohrungen und Grundwassermessungen. In Kombination mit den bereits
vorhandenen ALK-Daten ist somit ein regelrechtes
Grundwassermessstellen-Kataster für die Stadt
Kaiserslautern entstanden. Darauf folgte die Entwicklung
einer Fachschale für chemische Analysen
mit Probenahme-Objekten und einer integrierten
Verwaltung von beliebig vielen chemischen Parametern.
Weiterhin wurde mit den Fachschalen Infrastruktur
und Wartungen/Störungen das System St.A.Rk von
P+R zur Anlagenverwaltung umgesetzt. Letztendlich
folgte eine Projektmanagement-Fachschale zur
leichteren Strukturierung von größeren Standorten
inklusive einer Verwaltung von Firmen und Personendaten,
auf die verschiedenste Anwendungen
zugreifen können.
Mehr als Entwicklerpartnerschaft
Über die reine technische Zusammenarbeit in Programmierung
und Entwicklung hinaus sehen beide
Unternehmen in der Partnerschaft eine sinnvolle
Ergänzung der eigenen Leistungen und damit einen
großen Mehrwert für die Kunden. Mit offener
Kooperation und Partnerschaft können enorme
Potenziale ausgeschöpft werden.
Daher führen P+R und SWBB nun auch vermehrt
gemeinsame Marketing-Aktionen durch. So war
P+R sowohl in diesem als auch im letzten Jahr am
POLYGIS-Stand von SWBB auf der KomCom Süd
in Karlsruhe vertreten. Darüber hinaus steuerte das
Ingenieurunternehmen zwei Workshop-Beiträge
sowie einen Stand beim Anwendertreffen 2007 in
Mainz bei. Auch am diesjährigen Leipziger Anwendertreffen
nimmt P+R teil.
Innerhalb der Peschla und Rochmes GmbH stellt
eine Mitarbeiter-Schulung in POLYGIS-Anwendungen
sicher, dass ein breiteres Verständnis über
die POLYGIS-Möglichkeiten vorliegen.
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Über P+R GmbH
Die Peschla und Rochmes GmbH mit Sitz
in Kaiserslautern berät seit über 20 Jahren
seine Kunden umfassend bei Fragestellungen
zu den Bereichen Bauen, Umwelt und Energie.
Im Laufe der Jahre entwickelte sich P+R
vom klassischen Ingenieurbüro für Baugrundfragen
und Altlastensanierungen zu einem
beratenden Ingenieurunternehmen, das seine
Kunden und Partner mit einem breiten Portfolio
an Produkten, Lösungen und Know-How
unterstützt.
Die Geotechnik ist auch heute noch ein wichtiger
Stützpfeiler des Unternehmens, allerdings
haben sich auch dort die Aufgaben zugunsten
der Bereiche Deponiebau/-nachsorge oder
Gründungen von Anlagen zur Erzeugung von
Alternativen Energien eingesetzt (z.B. Windenergie,
Photovoltaik, Biomasse) verschoben.
Dieser Bereich ist eng mit der Abteilung
Boden- und Umweltschutz verzahnt. Die Mitarbeiter
dieser Abteilung befassen sich u.a.
mit dem Schutz eines der wichtigsten Güter
– dem Grundwasser – und damit auch der
Sanierung von kontaminerten Flächen. Zu
den weiteren Aufgaben gehört auch die Planung
von Trinkwassergewinnungsanlagen und
Grundwassermessstellen, die Grundwasserüberwachung
und die Betreuung von kommunalen
Versorgern.
Einführung neuer Dienstleistungen
Mit wachsenden Projekten und der Einführung
von neuen Technologien, wurde vor über
11 Jahren der Bereich IT-Services aufgebaut.
Dieser Bereich betreut zum einen das interne
Firmennetzwerk, reifte aber zum anderen auch
zu einem kompetenten Dienstleiter im Bereich
Datenmanagement, der sowohl interne als
auch externe Kunden betreut. Vor allem die
Entwicklung von unterschiedlichsten Datenmanagementsystemen
zeichnet die Abteilung
aus. So wurden Beispielsweise die Systeme
UMIS (Umweltmanagement Informationssystem),
PM3 (Projektmanager) sowie das System
St.A.Rk (Standort und Anlagen Rechtskonformität)
entwickelt. Aktuell wird die Einführung
eines 3D GIS für den Untergrund umgesetzt
Nähere Informationen zu Peschla und Rochmes
erhalten Sie unter: www.gpr.de
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