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Doppik und Demographie
Mit dem Heft 3 unserer vis à giswird das zweite Halbjahr eingeläutet. Der Urlaub ist vorbei, die Arbeit
hat uns wieder. Das Anwendertreffen und die Messe Intergeo sind - vor Weihnachten - die nächsten
Höhepunkte.
Sie werden fragen, was es mit den beiden Themen in der Überschrift auf sich hat. Nun, wir gehen fest
davon aus, dass die nahe Zukunft von beiden Themen wesentlich mitbestimmt werden wird.
Warum Doppik?
Der Bund hat das Gesetz beschlossen: die Kommunen müssen im Zeitkorridor 2006-2009 von der
Kameralistik auf die Doppik umstellen und damit eine Eröffnungsbilanz und in jedem folgenden Jahr
eine weitere Bilanz erstellen.
Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass IAC jetzt auch noch Finanzsoftware anbietet, aber ein
„prall gefülltes“ POLYGIS mit Fachschalen ist eine exzellente Basis für diese Eröffnungsbilanz.
In der Kommune muss man wissen, was man hat, wo es steht, wie groß und wie lang es ist, um Werte
bestimmen zu können. Flurstücke, Gebäude, Straßen (mit allen Nebenanlagen und Inventar), Grünflächen,
Bäume, Kanalnetz - all das findet man in der Fachschalenwelt rund um POLYGIS und all das
sind ganz wesentliche Wertfaktoren in der Kommune. Sogar für das Inventar in den Gebäuden gibt es
Lösungen von unseren Partnern (Facility Management).
Also: Datensammeln heißt die Devise und diesem Thema widmet sich auch unsere Titelgeschichte. Den
Kämmerer wird´s freuen. Er kennt das GIS bisher wahrscheinlich nur von der Kostenseite. Bereiten Sie
ihm nun eine Überraschung! Viele Kämmerer ahnen nämlich noch nicht, dass quasi im Nebenzimmer
ein Datenschatz schon vorhanden ist......
Das Anlagevermögen der Kommune ist das zentrale Thema des Neuen Kommunalen Finanzwesens.
Mit dem Anlagevermögen, wie Liegenschaften, Straßen, öffentliche Gebäude oder Grünflächen, werden
bereits nahezu 80 Prozent des kommunalen „Inventars“ beschrieben.Was liegt also näher, als das vorhandene
Wissen im GIS als quantitative Grundlage für das NKF zu nutzen?
Mit der Eröffnungsbilanz werden Sie dann besser als vorher wissen, was Ihre Kommune wert ist.
Ob es Ihnen danach besser geht? Wir denken schon!
Warum Demographie?
In Thüringen haben wir eine europaweite Ausschreibung mit unserer Fachschale KomStat gewonnen.
Das Ministerium für Bauen und Verkehr wird mit dieser im Ministerium angesiedelten Aufgabe und
Software und auch in 43 Kommunen installierten Software den ganzen demografisch ausgelösten
Prozess (Stichwort: „Stadtumbau Ost“) dokumentieren und analysieren - mit ca. 600 Indikatoren.
Deutschland steht, durch die demographische Entwicklung, die wir uns alle miteinander eingebrockt
haben, unausweichlich vor dieser Aufgabe. IAC steht mit POLYGIS und KomStat an einer ganz entscheidenden
Stelle, um Software und Prozess-Know-how in dieser Aufgabe in Thüringen letztlich für
alle unserer Anwender nutzbar zu machen.
Alle Städte und Gemeinden, die von den demographischen Veränderungen betroffen sind, also, in
denen die Bevölkerungszahlen signifikant zurück gehen und die Zahl der alten Menschen zunimmt,
werden sich damit befassen müssen - und finden bei uns eine Lösung.

 Lothar Bubel, SWBB
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 Rolf Lüdicke, IAC
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