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Rumänische Delegation zu Gast bei POLYGIS
Mit großen Schritten in die EU
Was machen 25 rumänische Bürgermeister und Verwaltungsleiter in Deutschland? Warum besuchen
sie in neun Tagen vierzehn öffentliche Verwaltungen und hören sich über 20 Vorträge von deutschen Verwaltungsspezialisten an? Der Grund dafür liegt letztlich in der Vorbereitung der rumänischen Verwaltungen auf die neuen Herausforderungen und Chancen, die sich mit dem jetzt beschlossenen EU-Beitritt ergeben.

Alle Delegierten erhielten Zertifikate für die Teilnahme an der Studienreise – natürlich mit Noten
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Die Vertreter der rumänischen Delegation kamen im Wesentlichen aus den größten Städten Rumäniens:
Bukarest, Temesvar, Galati, Iasi und Prahova. Thematisch bildeten
die Planung in Städten und Gemeinden sowie die Organisation der deutschen Kommunalverwaltung
die Schwerpunkte.
Im Vorfeld der Studienreise – bei einem Besuch des POLYGIS-Partners
BVC im rumänischen Innenministerium
– wurde die Frage nach vorbildlichen Anwendungsbeispielen
in Deutschland laut. Aus einer Vorschlagsliste von Softwarelösungen wählte das rumänische Innenministerium Anwender aus, um sich mit ihnen über Erfahrungen auszutauschen.
Von den vierzehn Gesprächspartnern waren allein zehn POLYGIS-Kunden.
Ohne die tatkräftige Unterstützung und das Wissen
der zehn POLYGIS-Kunden wäre eine derart intensive Studienreise nicht durchführbar gewesen.
Gastfreundschaft, Offenheit und Unterstützung
machten die Reise für alle Gäste zu einem besonderen Erlebnis. „Unsere Erwartungen wurden noch übertroffen. Wir kehren heim mit vielen neuen Erfahrungen, guten Eindrücken, konkreten Lösungsvorschlägen und neuen Freunden“, resümiert
Virgil Pamfil, Direktor im Innenministerium Rumäniens und Delegationsleiter.
Der erste Tag war ein Tag der Kontraste. Bürgermeister
Elsner, Gemeinde Hohwald und Volker Cordes von der Senatsverwaltung Berlin präsentierten
den Umgang mit Geodaten in den Verwaltungen
am Beispiel einer 5.000 Einwohnergemeinde
und einer 3,6 Millionenstadt. Das Ziel war es, die Bandbreite der Verwaltungsmöglichkeiten in Deutschland darzustellen. Was die Verantwortlichen
der rumänischen Delegation mit der Stadt Meißen gemeinsam haben, ist der Kampf gegen das jährliche Hochwasser.

Virgil Pamfil, Direktor im Innenministerium Rumäniens und Delegationsleiter
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Bürgermeister Raschke
präsentierte sein Krisenmanagement, woraus sich anschließend eine in die Tiefe gehende Diskussion entwickelte. Abschließend wurde das Lagemanagement auf der Basis von POLYGIS dargestellt.
Und so ging es weiter: In Erfurt präsentierte Dr. Kilz, TMBV, die auf POLYGIS basierende Lösung für Stadtmonitoring. PDV stellte seine Lösungen zum eGovernment in Sachsen und Thüringen vor, CeGi berichtete über den Stand der Geodateninfrastruktur.
In Ludwigshafen, wo Bürgermeister Zeiser die Delegation persönlich in Empfang nahm, wurde es dann ein wenig „schmutzig“. Der Besuch der Müllverbrennungsanlage stand an. Die Teilnehmer waren begeistert, da auch sie über die Errichtung von Müllverbrennungsanlagen
zu entscheiden haben, jedoch bisher keine Anlage von innen gesehen haben.
In Kaiserslautern eröffnete Bürgermeister Dr. Öckinghaus ein anregendes Fachgespräch
über die deutsche kommunale Verwaltung,
und auch hier waren die Teilnehmer
von dem weitreichenden Einsatz der Geodaten in allen Abteilungen der Verwaltung begeistert. Herr Schmeer zeigte dann die verschiedenen Aspekte des Nutzens,
von der Straßenverwaltung bis zu den Planungsaufgaben. Die Tatsache, dass mit einem Server über 500 Webarbeitsplätze gehostet werden können, stieß auf Unglauben, wurde aber eindrücklich bewiesen.
Die KGST (Kommunale Gemeinschaftsstelle) stand in ihrer Aufgabe als Herausgeber von Richtlinien für die kommunale Verwaltung in Person von Christiane Wenner für die Diskussion zur Verfügung.
Die Teilnehmer diskutierten intensiv über Budgetierung und Effizienz der Verwaltung – mit wertvollen Ergebnissen für beide Seiten.
POLYGIS-Neukunden
Baden-Württemberg: Stadt Mahlberg
Bayern: Wasserbeschaffungsverband Degerndorf
Hessen: IB Lattisch, Ober-Mörlen
Stadt Eltville
Rheinland-Pfalz: Abwasserverband Untere Selz
IB Geo-Systems, Neustadt
Mecklenburg-Vorpommern: Amt Recknitz-Trebeltal
Gemeinde Satow
Niedersachsen: Ingenieurbüro Stockleben, Northeim
Giftge Consult, Hildesheim
Saarland: Gemeinden Mandelbachtal und Perl
Stadt Blieskastel
Sachsen: Stadtwerke Löbau
Stadtwerke Lichtenstein
Stadtverwaltung Adorf
Gemeinde Borsdorf
Sachsen-Anhalt: Städtische Wohnungsbaugesellschaft, Sangerhausen
VGem Elbe-Saale
Thüringen: Einheitsgemeinde Rhönblick
Gemeinde Breitungen
Gemeinde Emsetal
Gemeinde Mengersgereuth-Hämmern
Gemeinde Neuhaus-Schierschnitz
Gemeinde Schweina
Gemeinde Unterbreizbach
Stadtverwaltung Geisa
VGem Barchfeld
VGem Buttstädt
VGem Kindelbrück
VGem Kranichfeld
VGem Salzbrücke
VGem Schlotheim
VGem Straußfurt
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