03/2007
Fachzeitschrift für POLYGIS-Kunden
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IAC mbH wird Mitglied der gdi.initiative.sachsen

Schub für Geodateninfrastruktur

Der Freistaat Sachsen öffnet sich dem steigenden Bedarf an Geoinformationen und plant, ein entsprechendes Netzwerk für die breite Nutzung von Geoinformationen aufzubauen. Ziel der gdi.initiative.sachsen ist es, die Koordination und Harmonisierung von Geodaten zu unterstützen. Insbesondere sollen eine effiziente Verknüpfung und die Abstimmung zwischen den Geodateninfrastrukturen der Staatsverwaltung und der Kommunen sowie der verschiedensten Wirtschaftsunternehmen hergestellt werden.

Neben zahlreichen Gemeinden, Landkreisen, Städten und Verwaltungsverbänden ist nun auch die IAC der Initiative beigetreten.

Das Kabinett hat am 18. September 2007 die „Strategischen Leitlinien“, nach denen der gemeinsame Aufbau einer Geodateninfrastruktur im Freistaat Sachsen durch Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft erfolgen soll, zur Kenntnis genommen und die Ressorts beauftragt, aktiv an der gdi. initiative.sachsen mitzuwirken. Es wurde das Ziel bekräftigt, den Zugang zu Geoinformationen der Behörden im Zusammenhang mit der Umsetzung der Vorgaben aus der europäischen Geodateninfrastruktur (INSPIRE) und aus der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) wesentlich zu verbessern. In diesem Zusammenhang sollen die entsprechenden Rechtsvorschriften geprüft und so angepasst werden, dass eine breite und unkomplizierte Nutzung von Geoinformationen möglich ist.

„Zu der am 5. Juni 2007 gegründeten gdi.initiative. sachsen haben bereits 50 Institutionen aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft ihren Beitritt erklärt. Wir haben täglich mit Geodaten zu tun und unterstützen tatkräftig die Idee einer landesweiten Geodateninfrastruktur“, so Rolf Lüdicke, Geschäftsführer der IAC, über den aktuellen Beitritt. „Um dem Ziel, die Verwaltung zum Dienstleister für Bürger und Unternehmen zu entwickeln, ein großes Stück näher zu kommen, ist es notwendig, dass möglichst alle Städte, Kommunen und Kreise der Initiative beitreten.“

Darüber hinaus sollen ein Referenzmodell für eine Geodateninfrastruktur Sachsen erarbeitet sowie ein Geoportal aufgebaut werden, das als Austausch-, Kommunikations- und Informationsplattform für Geoinformationen dient. Das Portal soll in naher Zukunft einen zentralen Zugang zu allen Geodaten von Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft bieten und zudem die zentrale Schnittstelle zu den Geoportalen der Europäischen Union und des Bundes bilden.

 
Erstes POLYMAP-Fachnutzergruppentreffen

Konstruktive Fachdiskussion

Voller Vorfreude blicken die Besucher des ersten POLYMAP-Fachnutzergruppentreffens in Leipzig dem Dezember entgegen. Dann trifft die Gruppe erneut zusammen, um wieder angeregte, kontroverse und konstruktive Diskussionen zu führen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Kunde, denn das Ziel ist es, durch intensive Kommunikation und Erarbeitung gemeinsamer Lösungen Produkte anwenderorientiert weiterzuentwickeln.

Ob Vor- und Nachteile von Internet Explorer und Mozilla, Prioritäten von Internetlösungen in Ämtern und Kommunen, Administration und Usermanagement oder zukünftige Entwicklungen wie AJAX – am 27.07.07 genossen zahlreiche POLYMAP-Fachnutzer in Leipzig die interessante und hochaktuelle Themenauswahl. Interessierte Teilnehmer können sich auf das nächste Treffen im Dezember freuen, das ein ebenso spannendes wie informatives Programm bieten wird.

 
POLYMAP-Modul für Tierseuchenmanagement

Gut informierte Veterinäre

Um eine zeitnahe Information aller deutschen Veterinärämter über ausbrechende und bestehende Tierseuchen zu garantieren, ist seit dem 01.01.1995 die Anwendung des Tierseuchennachrichtensystems (TSN) vorgeschrieben, das alle zuständigen Ämter elektronisch miteinander verknüpft.

Gerade bei hochgradig ansteckenden Krankheiten ist die Georeferenzierung der Seuchenfälle von enormer Wichtigkeit, um diese räumlich eingrenzen und somit effiziente Seuchenbekämpfung betreiben zu können. Daher bietet POLYMAP nun ein spezielles TSN-Modul an.

Durch die Verknüpfung mit einer TSN-Datenbank georeferenziert das Modul alle vorhandenen Daten wie beispielsweise die tierhaltenden Betriebe einer Region oder die dortige Infrastruktur und visualisiert sie auf topografischen Karten. Das POLYMAP-Modul ermöglicht dem Nutzer hohe Flexibilität, ständige Erweiterbarkeit um relevante Daten sowie schnelle Kommunikationswege und somit ein sicheres und wirtschaftliches Tierseuchenmanagement.