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Kurz belichtet
IAC mbH wird Mitglied der gdi.initiative.sachsen
Schub für Geodateninfrastruktur
Der Freistaat Sachsen öffnet sich dem steigenden
Bedarf an Geoinformationen und plant, ein entsprechendes
Netzwerk für die breite Nutzung
von Geoinformationen aufzubauen. Ziel der
gdi.initiative.sachsen ist es, die Koordination und
Harmonisierung von Geodaten zu unterstützen.
Insbesondere sollen eine effiziente Verknüpfung
und die Abstimmung zwischen den Geodateninfrastrukturen
der Staatsverwaltung und der Kommunen
sowie der verschiedensten
Wirtschaftsunternehmen hergestellt
werden. Neben zahlreichen
Gemeinden, Landkreisen, Städten
und Verwaltungsverbänden ist nun
auch die IAC der Initiative beigetreten.
Das Kabinett hat am 18. September 2007 die „Strategischen
Leitlinien“, nach denen der gemeinsame
Aufbau einer Geodateninfrastruktur im Freistaat
Sachsen durch Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft
erfolgen soll, zur Kenntnis genommen
und die Ressorts beauftragt, aktiv an der gdi.
initiative.sachsen mitzuwirken. Es wurde das Ziel
bekräftigt, den Zugang zu Geoinformationen der
Behörden im Zusammenhang mit der Umsetzung
der Vorgaben aus der europäischen Geodateninfrastruktur
(INSPIRE) und aus der Geodateninfrastruktur
Deutschland (GDI-DE) wesentlich zu
verbessern. In diesem Zusammenhang sollen die
entsprechenden Rechtsvorschriften geprüft und so
angepasst werden, dass eine breite und unkomplizierte
Nutzung von Geoinformationen möglich ist.
„Zu der am 5. Juni 2007 gegründeten gdi.initiative.
sachsen haben bereits 50 Institutionen aus Verwaltung,
Wirtschaft und Wissenschaft ihren Beitritt
erklärt. Wir haben täglich mit Geodaten zu tun
und unterstützen tatkräftig die Idee einer landesweiten
Geodateninfrastruktur“, so Rolf Lüdicke,
Geschäftsführer der IAC, über den aktuellen Beitritt.
„Um dem Ziel, die Verwaltung zum Dienstleister
für Bürger und Unternehmen
zu entwickeln, ein großes
Stück näher zu kommen, ist es
notwendig, dass möglichst alle
Städte, Kommunen und Kreise
der Initiative beitreten.“
Darüber hinaus sollen ein
Referenzmodell für eine Geodateninfrastruktur
Sachsen erarbeitet sowie ein
Geoportal aufgebaut werden, das als Austausch-,
Kommunikations- und Informationsplattform für
Geoinformationen dient. Das Portal soll in naher
Zukunft einen zentralen Zugang zu allen Geodaten
von Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft bieten
und zudem die zentrale Schnittstelle zu den
Geoportalen der Europäischen Union und des
Bundes bilden.
Erstes POLYMAP-Fachnutzergruppentreffen
Konstruktive Fachdiskussion
Voller Vorfreude blicken die Besucher des ersten
POLYMAP-Fachnutzergruppentreffens in Leipzig
dem Dezember entgegen. Dann trifft die Gruppe
erneut zusammen, um wieder angeregte, kontroverse
und konstruktive Diskussionen zu führen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Kunde,
denn das Ziel ist es, durch intensive Kommunikation
und Erarbeitung gemeinsamer Lösungen Produkte
anwenderorientiert weiterzuentwickeln.
Ob Vor- und Nachteile von Internet Explorer
und Mozilla, Prioritäten von Internetlösungen
in Ämtern und Kommunen, Administration und
Usermanagement oder zukünftige Entwicklungen
wie AJAX – am 27.07.07 genossen zahlreiche
POLYMAP-Fachnutzer in Leipzig die interessante
und hochaktuelle Themenauswahl. Interessierte
Teilnehmer können sich auf das nächste Treffen im
Dezember freuen, das ein ebenso spannendes wie
informatives Programm bieten wird.
POLYMAP-Modul für Tierseuchenmanagement
Gut informierte Veterinäre
Um eine zeitnahe Information aller
deutschen Veterinärämter über ausbrechende
und bestehende Tierseuchen
zu garantieren, ist seit dem
01.01.1995 die Anwendung des Tierseuchennachrichtensystems
(TSN)
vorgeschrieben, das alle zuständigen
Ämter elektronisch miteinander
verknüpft. Gerade bei hochgradig
ansteckenden Krankheiten ist die
Georeferenzierung der Seuchenfälle
von enormer Wichtigkeit, um diese
räumlich eingrenzen und somit effiziente
Seuchenbekämpfung betreiben
zu können. Daher bietet POLYMAP
nun ein spezielles TSN-Modul an. Durch die Verknüpfung
mit einer TSN-Datenbank georeferenziert
das Modul alle vorhandenen Daten wie beispielsweise
die tierhaltenden Betriebe einer Region
oder die dortige Infrastruktur und visualisiert sie
auf topografischen Karten. Das POLYMAP-Modul
ermöglicht dem Nutzer hohe Flexibilität, ständige
Erweiterbarkeit um relevante Daten sowie schnelle
Kommunikationswege und somit ein sicheres und
wirtschaftliches Tierseuchenmanagement.
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