In der POLYGIS-GISDB stecken vielfältige Funktionalitäten
Neuer Katastergenerator
Die zahlreichen Rückfragen, die seit der Veröffentlichung
der POLYGIS-GISDB eingegangen
sind, bestätigen, dass bei den Nutzern ein hoher
Informationsbedarf besteht. Aufgrund der Funktionalitäten
des Werkzeuges wird es im weiteren
Verlauf als Katastergenerator oder Generator für
Kleinkataster bezeichnet. Vielleicht setzt sich diese
treffendere Bezeichnung mit der Zeit auch bei
den Anwendern durch.

Bild 1: Einbettung der selbstgenerierten
Katasteranwendungen in
die POLYGIS Applikationsstruktur
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Die Idee und die Motivation
für die Entwicklung
des Katastergenerators
sind leicht
zu benennen. Häufig
ergeben sich Aufgaben
aus der täglichen
Arbeit, bei denen projektbezogen
bestimmte
Analysen mit Raumbezug
durchgeführt werden
müssen.
Die Standardanwendungen,
die von POLYGIS
angeboten werden,
sind auch gezielt auf
die Standardabläufe in
Verwaltungen abgestimmt. Müssen aber außerhalb
der Norm einmalige Planungsfragen oder spezielle
Projekte bearbeitet werden, ist ein unterstützendes
Werkzeug hilfreich und notwendig, das über folgende
Eigenschaften verfügt:
- Verwendung bestehender Kartenwerke und thematischer Karten
- Strukturierungsmöglichkeit der Daten in Ebenen, Projekte und Mappen
- Nutzung bereits bestehender Programmteile, wie z. B. Benutzerverwaltung, gesamte GISFunktionalität
- einfache Erstellung einer Anwendung
- Datenimport- und -exportfunktionen
- Analysefunktionen und SuchCenter
Die Grafik (Bild 1) zeigt, wie die selbstgenerierten
Anwendungen sich in die Anwendungsstruktur
von POLYGIS einbetten. Es stehen dann alle von
POLYGIS und seinen Anwendungen gewohnten
Leistungen zur Verfügung.
Vorarbeiten zur Nutzung der POLYGIS-GISDB
Bevor mit der GISDB gearbeitet werden kann,
muss eine Datenbankinstanz bereitgestellt werden.
Dies ist bereits gegeben, wenn eine POLYGISFachanwendung
installiert ist. Als nächstes werden
die Tabellen der GISDB einem POLYGIS-Projekt
zugeordnet. Das geschieht wie gewohnt mit den
Administrationswerkzeugen. Hier wird der Name
der GISDB-Fachanwendung angegeben. Alle Tabellen,
die entweder über Import oder aus POLYGIS
heraus angelegt worden sind, werden über diese
Fachanwendung adressiert.
Die Arbeit mit einer GISDB -Tabelle
Tabellen werden über den Menüpunkt "Datenzugriff
anlegen/ verändern" je nach Wunsch entsprechend
bearbeitet.

Bild 2: Verwaltung der Tabellenfelder in GISDB
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Die Eigenschaften der Tabelle werden angezeigt
und man sieht (Bild 2), dass zwischen den technischen
Datenfeldnamen und den angezeigten
Namen (prompts) unterschieden wird. Diese und
das gesamte Layout für die Bearbeitung der Tabelle
können gestaltet werden. Für alle Nutzer gibt es
aber nur ein Layout.
Aufgaben bei der Administration
Es folgt eine Liste von administrativen Aufgaben,
die im Umfeld der GISDB anfallen können. Sie
zeigt, wie die GISDB in POLYGIS verzahnt ist
und dass das Bedienfeld mit dem von POLYGIS
gewohnten identisch ist:
- Festlegung einer Datenbank-Instanz
- Beschreibung des Datensatzes
- Einhängen oder Aushängen einer Tabelle, Anbindung der Fachanwendung
- Übernahme der Key-Felder in die GISDB im POLYGIS-Explorer.
- Mappen-, Projekt- und Benutzeradministration
- Registrierung der Importtabellen

Bild 3:
DBDesigner, Vorbereitung der Registrierung,
Auswahl des Eingabetyps
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Der GISDB-Import – DBDesigner
Der besondere Komfort des Werkzeuges liegt in
der schnellen Bereitstellung von Daten für POLYGIS.
Hierbei kann auf viele externe Datenformate
zurückgegriffen werden. So kann ein Listenimport
aus EXCEL-Listen (mit Koordinaten) zur Generierung
von Punkten mittels GISDB-Funktionen
durchgeführt werden.
Das Importverfahren unterstützt zwei wesentliche
Überlegungen:
- Häufig werden gleichgeartete Datenbestände
einzulesen sein, z.B. bei Daten, die sich auf ein
bestimmtes festgelegtes (kachelweises) Gebiet
beziehen und die Datenstrukturen ansonsten
identisch sind.
- Datenbestände werden periodisch aktualisiert,
wie es z. B. bei der ALK der Fall ist. Auch hier
sind die Datenstrukturen über lange Zeiträume
identisch.
Für diese oder ähnliche Aufgaben steht der
DBDesigner zur Verfügung, der dem Import vorgelagert
ist und die Zieldatenstrukturen interaktiv
definiert. Er hilft beispielsweise dabei, die Datenstrukturen
zu analysieren und die Datenformate zu
erkennen. Das Ergebnis ist eine Zielstruktur oder
ein Beschreibungsdatensatz. Über eine Protokolldatei
kann die Automatik überprüft und gegebenenfalls
weiter angepasst werden (Bild 3).
Die Bedienung des DBDesigners ist für die Importformate
immer gleich. So ist ein immer einheitliches
Bedienfeld für Daten verschiedenster Herkunf
vorhanden. POLYGIS harmonisiert damit den
Zugang zu verschiedensten Datenquellen.
Selbstverständlich müssen die Dateien vorher registriert
werden, damit sie POLYGIS für die Bearbeitung
bekannt sind.
Vergleich mit Standardanwendungen von
POLYGIS
Der Komfort der einfachen eigenen Anwendungserzeugung
wird nur mit geringen funktionalen
Einschränkungen bezahlt. Die folgende Übersicht
vergleicht die Funktionalität von POLYGIS Standardanwendungen
mit selbstgenerierten Anwendungen.
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