03/2008
Fachzeitschrift für POLYGIS-Kunden
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Liebe vis à gis-Leser,

mit der zuletzt erschienenen Ausgabe durften wir Sie in die Sommerferien verabschieden. Heute dürfen wir Sie – so hoffen wir – gut erholt wieder zuhause und an Ihrem Arbeitsplatz begrüßen. Zuletzt konnten wir viele von Ihnen anlässlich des Anwendertreffens in Leipzig treffen. Um auch denjenigen, die nicht dabei sein konnten, einen Eindruck von der Veranstaltung zu vermitteln, haben wir die wichtigsten Eckpunkte rückblickend zusammengefasst. Bei den Teilnehmern möchten wir uns im Nachhinein nochmals für die gelungene Veranstaltung bedanken. Denn Ihr Engagement und Interesse bestätigt uns in jedem Jahr aufs Neue, dass wir mit diesem Treffen den richtigen Weg eingeschlagen haben.

Im aktuellen Anwenderbericht stellen wir Ihnen den Kreis und die Stadt Kaiserslautern vor. Dieser Kunde gehört mit seinen mehr als 500 Arbeitsplätzen zu den größten POLYGIS-Installationen. Über 120 verschiedene Kartengrundlagen sind dort im Einsatz.

Das System hat die Arbeit in der Verwaltung derart verändert, dass es als eine „nicht mehr wegzudenkende Arbeitshilfe“ gilt. Wir finden hier POLYGIS-Arbeitsplätze in allen Skalierungen: Client-Server, standalone, Web-Auskunft, Web-Arbeitsplätze.

Desweiteren berichten wir über eine neuere Kooperation, auf die wir besonders stolz sein können. Die Hochschule Harz, an der zukünftige Verwaltungsmitarbeiter ausgebildet werden, nutzt POLYGIS, um ihren Studierenden die Arbeit mit einem GIS näherzubringen. Somit konnten die jungen Wissenschaftler bereits interessante Praxisprojekte auf GIS-Basis realisieren. Doch dies ist noch nicht alles: Wir unterstützen die Hochschule nicht nur mit der Bereitstellung unserer Software, sondern bieten vor Ort auch Schulungen durch unsere Mitarbeiter an. Ab dem kommenden Wintersemester wird die Kooperation noch weiter ausgebaut werden. Wir freuen uns sehr, zukünftige Absolventen mit profunden GIS-Kenntnissen für ihr Berufsleben ausstatten zu können.

Ein Projekt, über das sich ebenfalls zu berichten lohnt, wird momentan von unserem langjährigen Partnerunternehmen GEO-DV durchgeführt. Es entwickelt ein Ultraschall-Breitband-Verfahren zur hydrographischen Vermessung und Spektralanalyse von Unterwasserobjekten. Klingt kompliziert, doch dieses komplexe und durchaus ambitionierte Projekt wird wegweisend für das gesamte Feld der Unterwasservermessung sein.

Auf den Technikseiten werden die Möglichkeiten der GISDB noch einmal ausführlicher dargestellt. Mittlerweile hat sich zwar das Kürzel GISDB bei den Nutzern eingebürgert, unserer Meinung nach wird dieser Ausdruck den Leistungen des Systems aber nicht ganz gerecht. Die Bezeichnungen Kleinkataster oder Generator von Kleinkatastern wären angebrachter. Das Ziel ist ja doch, kleine Anwendungen oder Ad-hoc-Probleme auf einfache Weise mit POLYGIS lösen zu können, und dabei alle Instrumente sowie die Integrationsmöglichkeiten von POLYGIS zur Verfügung zu haben. Und genau das sind die Funktionsweisen der Datenbank.

Viel Spaß beim Lesen.

Ihr

Rolf Lüdicke, IAC GmbH