|
Liebe vis à gis-Leser,
mit der zuletzt erschienenen Ausgabe durften wir Sie in die Sommerferien verabschieden. Heute
dürfen wir Sie – so hoffen wir – gut erholt wieder zuhause und an Ihrem Arbeitsplatz begrüßen.
Zuletzt konnten wir viele von Ihnen anlässlich des Anwendertreffens in Leipzig treffen. Um auch
denjenigen, die nicht dabei sein konnten, einen Eindruck von der Veranstaltung zu vermitteln,
haben wir die wichtigsten Eckpunkte rückblickend zusammengefasst. Bei den Teilnehmern möchten
wir uns im Nachhinein nochmals für die gelungene Veranstaltung bedanken. Denn Ihr Engagement
und Interesse bestätigt uns in jedem Jahr aufs Neue, dass wir mit diesem Treffen den richtigen
Weg eingeschlagen haben.
Im aktuellen Anwenderbericht stellen wir Ihnen den
Kreis und die Stadt Kaiserslautern vor. Dieser Kunde
gehört mit seinen mehr als 500 Arbeitsplätzen zu
den größten POLYGIS-Installationen. Über 120 verschiedene
Kartengrundlagen sind dort im Einsatz.
Das System hat die Arbeit in der Verwaltung derart
verändert, dass es als eine „nicht mehr wegzudenkende
Arbeitshilfe“ gilt. Wir finden hier POLYGIS-Arbeitsplätze
in allen Skalierungen: Client-Server, standalone,
Web-Auskunft, Web-Arbeitsplätze.
Desweiteren berichten wir über eine neuere Kooperation,
auf die wir besonders stolz sein können. Die
Hochschule Harz, an der zukünftige Verwaltungsmitarbeiter
ausgebildet werden, nutzt POLYGIS, um ihren Studierenden die Arbeit mit einem GIS
näherzubringen. Somit konnten die jungen Wissenschaftler bereits interessante Praxisprojekte auf
GIS-Basis realisieren. Doch dies ist noch nicht alles: Wir unterstützen die Hochschule nicht nur
mit der Bereitstellung unserer Software, sondern bieten vor Ort auch Schulungen durch unsere
Mitarbeiter an. Ab dem kommenden Wintersemester wird die Kooperation noch weiter ausgebaut
werden. Wir freuen uns sehr, zukünftige Absolventen mit profunden GIS-Kenntnissen für ihr
Berufsleben ausstatten zu können.
Ein Projekt, über das sich ebenfalls zu berichten lohnt, wird momentan von unserem langjährigen
Partnerunternehmen GEO-DV durchgeführt. Es entwickelt ein Ultraschall-Breitband-Verfahren
zur hydrographischen Vermessung und Spektralanalyse von Unterwasserobjekten. Klingt kompliziert,
doch dieses komplexe und durchaus ambitionierte Projekt wird wegweisend für das gesamte
Feld der Unterwasservermessung sein.
Auf den Technikseiten werden die Möglichkeiten der GISDB noch einmal ausführlicher dargestellt.
Mittlerweile hat sich zwar das Kürzel GISDB bei den Nutzern eingebürgert, unserer Meinung nach
wird dieser Ausdruck den Leistungen des Systems aber nicht ganz gerecht. Die Bezeichnungen
Kleinkataster oder Generator von Kleinkatastern wären angebrachter. Das Ziel ist ja doch, kleine
Anwendungen oder Ad-hoc-Probleme auf einfache Weise mit POLYGIS lösen zu können, und
dabei alle Instrumente sowie die Integrationsmöglichkeiten von POLYGIS zur Verfügung zu haben.
Und genau das sind die Funktionsweisen der Datenbank.
Viel Spaß beim Lesen.
Ihr
Rolf Lüdicke, IAC GmbH
|