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04/2001
Online-Kundenzeitschrift der
Ingenieurgesellschaft für angewandte
Computertechnik mbH, Leipzig
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"Man muss mit den Daten arbeiten"
PolyGIS in der Gemeinde Hohwald
Es gibt nicht allzu viele Gemeinden in der Größenordnung von rund 5000 Einwohnern, die sich ein komplexes Geoinformationssystem (GIS) leisten. Das sächsische Hohwald hingegen hat das Potenzial eines solchen Systems schnell erkannt, auch "wenn uns Kollegen aus den Planungsbüros für größenwahnsinnig erklärt haben", wie sich Horst Schulze vom Bauamt der Gemeinde an die Entscheidung für das GIS erinnert. Recht schnell hatten sich die Sachsen auch für PolyGIS entschieden. "Es entsprach in seinen Möglichkeiten einfach genau unseren Bedürfnissen" so Schulze. Diese Bedürfnisse waren nicht technisch definiert, sondern praxisnah an den täglichen Aufgaben der Gemeindeverwaltung orientiert. "Wir wollten unsere Probleme damit lösen", sagt Schulze und die hießen Mitte der neunziger Jahre: Bau, Dokumentation und Verwaltung zahlreicher Versorgungsnetze von der Trinkwasserleitung über den Abwasserkanal bis zum Telefonkabel sowie Bebauungspläne aufzustellen. Am Ende sei es dann auch eine Rechenaufgabe gewesen. Man habe einfach die Investitionen für ein eigenes GIS mit den Kosten für externe Planungs- und Ingenieurbüros verglichen, die Hohwald sonst hätte beauftragen müssen. "Zumindest mit PolyGIS hat sich das für uns gerechnet", bilanziert heute Bürgermeister Manfred Elsner, der von Anfang an treibende Kraft des Projekts war. Weiter lesen...
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