04/2003

Online-Kundenzeitschrift der
Ingenieurgesellschaft für angewandte
Computertechnik mbH, Leipzig
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PolyGIS bringt in Neustadt (Orla) viele Vorteile

 Neustadt (Orla)
Stadtkirche St. Johannis in Neustadt (Orla)
Im Frühjahr dieses Jahres hatte sich die Stadt Neustadt (Orla) für PolyGIS entschieden, da das bisher in der Stadtverwaltung eingesetzte Geoinformationssystem den Anforderungen nicht im vollen Umfang entsprach. Vielfältige Aufgaben werden hier mit GIS-Unterstützung gelöst: Erstellung des FNP und der B-Pläne, die Führung der Kommunalen Statistik (z.B. Auswertungen aus den Forderungen des Stadtumbau Ost und der Stadtentwicklung wie Wohnungsleerstand, Bauzustand, Nutzung von Gewerbe). Was sind die Vorteile, die die Stadt durch den Einsatz von PolyGIS erzielen konnte? Auf der einen Seite Einsparungen durch die selbstständig durchgeführte Pflege des FNP und B-Planes und auf der anderen Seite weitere Kostenersparnisse durch die eigene Führung der Kommunalen Statistik, die vorher von externen Dienstleistern übernommen wurde. Mit diesen Ergebnissen gehört die Stadt Neustadt (Orla) zu den ersten Kommunen in Thüringen, die die Bearbeitung der Anforderungen des Stadtumbaus Ost vollständig in einem GIS in Eigenregie pflegt.

Geodaten - das unerkannte Wirtschaftspotenzial
Am 12. Februar 2004 hat in Dresden eine in der regionalen GIS-Branche einmalige Veranstaltung Premiere: das Sächsische GIS Forum. Der Verein für Geodateninfrastruktur in Sachsen (GDI-Sachsen) lädt Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Bildung und Verwaltung ein, in einem Symposium die wirtschaftliche Bedeutung von Geodaten zu entdecken. IAC ist als Sponsor, Aussteller und Mitorganisator an der Veranstaltung beteiligt. Das Programm verspricht Vielfältigkeit. Vom sächsischen Minister, der über die Aktivitäten seiner Landesregierung zum Aufbau einer Geodateninfrastruktur referiert bis zum Praktiker, der seit Jahren Geodaten nutzt, kommen in acht Vorträgen verschiedene Fachleute zu Wort. So werden beispielsweise Erfahrungen anderer Bundesländer beim Aufbau einer Geodateninfrastruktur als Public-Private-Partnership vorgestellt. In einem weiteren Vortrag berichten Mitarbeiter der Stadtverwaltung Meißen, was dort bereits seit mehreren Jahren mit GIS und Geodaten und in Zusammenarbeit mit IAC geleistet werden konnte - nicht zuletzt bei der Bewältigung der Flutkatastrophe im Sommer 2002. Weitere Informationen zum 1. Sächsischen GIS Forum des GDI-Sachsen e.V. sind unter www.gdi-sachsen.de veröffentlicht.

Neue PolyGIS-Anwender
Die Ämter Sandesneben, Breitenfelde und Ratzeburg-Land in Schleswig Holstein haben sich als erste mit PolyGIS zu lösende Aufgabe die Arbeit mit der ALK vorgenommen. Die Stadt Bad Düben aus Sachsen beginnt mit der Digitalisierung der ALK. Die ersten Aufgaben im Amt Panketal in Zepernick (Brandenburg) sind die ALK und die Erstellung eines Baum- und Straßenkatasters. Weitere Neukunden im kommunalen Bereich sind: Stadt Wriezen (Brandenburg), Amt Scharmützelsee (Brandenburg), Gemeinde Schipkau (Brandenburg), Stadtverwaltung Havelberg (Sachsen-Anhalt), Amt Nordstormarn (Schleswig Holstein), Amt Schönberg-Land (Mecklenburg-Vorpommern), Stadtverwaltung Burgstädt (Sachsen), Markt Mörnsheim und Markt Kösching in Bayern und die Stadtverwaltung Hirschberg (Thüringen). Außerdem sind als neue Kunden in der PolyGIS-Gemeinde zu begrüßen die Wasserbehandlung Sächsische Schweiz GmbH in Neustadt/Sachsen und die Jenrich & Minning Vermessungsgesellschaft mbH.

Termine
IAC nimmt an folgenden Veranstaltungen teil:
12. Februar 2004: GIS-Tagung des Vereins Geodateninfrastruktur in Dresden
18.-24. März 2004: CeBIT im PublicSectorParc in Hannover
14.April 2004: Nutzergruppentreffen der Nutzergruppe Sachsen in Zwickau
13.-15. Oktober 2004: INTERGEO in Stuttgart

IAC nahm an GIS-Forum in Erfurt teil
Folgende Themen waren die Schwerpunkte des 3. Thüringer GIS-Forums am 24.11.2003 in Erfurt: Einführung, Einsatz und Nutzbarkeit von kommunalen GIS-Anwendungen, der amtliche Raumbezug in Geoinformationssystemen und die Nutzung von ATKIS-Daten im Zusammenhang mit dem August-Hochwasser. Die Veranstaltung wurde organisiert vom erweiterten Interministeriellen Koordinierungsgremium - Geoinformationszentrum des Thüringer Innenministeriums. In den Vorträgen ging es sowohl um die Nutzung von ATKIS-Daten als auch um konkrete Anwendererfahrungen bei der Einführung von GIS-Systemen. Die Firma IAC war mit einem Präsentationsstand vertreten.