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Gestaltung der Client-Oberfläche
zwischen funktioneller Anforderung und verständlicher, leichter Bedienung
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Internet zwischen Erwartung und Realität - eine vierteilige Reihe in der vis á gis
Teil 1:
Internet/Intranet und GIS - Einführung
-in Ausgabe vis à gis 01/04
Teil 2:
Graphische Daten im Internet/ Intranet
-in Ausgabe vis à gis 02/04
Teil 3:
Sachdaten im Internet/Intranet
-in Ausgabe vis à gis 03/04
Teil 4:
Gestaltung der Client-Oberfläche zwischen funktioneller Anforderung und verständlicher, leichter Bedienung
-in Ausgabe vis à gis 04/04
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Für die Clientgestaltung gilt die Regel: je universeller
die Nutzeransprache ist, desto einfacher und
„übersichtlicher“ müssen die Daten gestaltet werden.
Wenn sowohl inhaltlich, funktionell und fachspezifisch
mit den Daten gearbeitet werden soll, muss die
Clientoberfläche differenzierter und entsprechend
komplex gestaltet sein.
Daher sollten als erstes die Zielgruppe und die
gewollten Auswertungsergebnisse klar bestimmt
sein, um die konkreten Funktionen und Inhalte auf
der Clientoberfläche zu definieren.
Folgende Fragen sollten Sie sich stellen:
Sind die Nutzer mit der Datenstruktur
vertraut?
Wenn ja, dann können Sie den kompletten Ebenenbaum
von POLYGIS freischalten. Damit haben die
Nutzer den kompletten Zugriff auf die POLYGISEbenen.
Hier wird vorausgesetzt, dass die Nutzer sich
mit der Datenstruktur gut auskennen. Aus diesem
Grund wird diese Variante heute hauptsächlich für
Intranet und nicht für Internetnutzer verwendet.
Sollen Arbeitssitzungen verwendet werden?
Arbeitssitzungen sind thematische Zusammenstellungen
von mehreren Ebenen. Die Nutzer erhalten
die Möglichkeit, die Arbeitssitzungen zu laden und
kombiniert darzustellen. Das vereinfacht die Auswahl
von bestimmten Sachverhalten, wie: „Zeige mir
den aktuellen Flächennutzungsplan oder zeige mir
alle Grünflächen.“
Gleichzeitig bedeuten die Arbeitssitzungen Einschränkungen
für die Nutzer. Es werden nur die
Ebenen angezeigt, die einmal vom Administrator
hierzu definiert, zusammengestellt und freigegeben
wurden.
Sollen Komplexe eingebaut werden?
Dazu werden Arbeitssitzungen zusammengefasst.
Das ist eine weitere Gliederungsstufe, die das
„Suchen und Finden“ für die Nutzer erleichtert.
Layoutgestaltung:
Wenn keine konkreten individuellen Vorstellungen
oder Vorgaben zur Layoutgestaltung der Clientoberfläche
vorliegen, dann können Sie natürlich die
Standarddarstellung von POLYMAP verwenden.
Liegen aber Vorstellungen über die Farbe, die
Schriftarten, das Aussehen der Icons, die Gliederung
der Funktionstasten usw. vor, dann sollten diese so
konkret wie möglich skizziert werden. Die Umsetzung
ist dann nur eine Frage der Zeit im Rahmen
einer Dienstleistung.
Individuelle Druckvorlagen:
Ähnlich wie bei der Layoutgestaltung werden Standardvorlagen
genutzt oder individuelle Vorlagen
vorbereitet. Zu erwähnen wäre hier, ein zusätzlich
integrierter Druckeditor, der den Administratoren
bei der Erstellung individueller Druckvorlagen
behilflich ist.
Sollen mehrere Benutzerprofile definiert
werden?
Im Benutzerprofil werden die Zugriffsrechte, der
Funktionsumfang und das Layout festgelegt. Ein einheitliches
Benutzerprofil nutzt man meistens für den
Internetbereich. Im Intranet wird oft differenzierter
gearbeitet.
Sollen Sachdaten angezeigt werden:
Lesen Sie hierzu Teil Drei der vis à gis Fortsetzungsreihe.
Welche Bearbeitungsfunktionen sollen den
Nutzern angeboten werden?
z.B.: Navigationsfunktionen, Drucken, Übersichtskarte,
Redlining, Anzeige von Koordinaten, Maßstab
u.a. Messfunktionen
Ein kompletter Fragenbogen, der Sie bei der
Vorbereitung unterstützen soll liegt bei Interesse für
Sie vor. Wir empfehlen ein individuelles Gespräch.
Fazit
Eine Standardversion inkl. vordefinierter Einstellungen
von POLYMAP ist sofort startbereit. Wir
empfehlen, die in den Beiträgen angesprochenen
Fragen im Vorfeld abzustimmen, damit die Akzeptanz
bei Ihren Mitarbeitern gewährleistet wird.
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