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Kurz belichtet
Vorreiter beim Stadtumbau Ost:
Freistaat Thüringen nutzt KomStat
Das Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr
(TMBV) hat die sächsische IAC mbH mit der Installation
von KomStat im Ministerium sowie 43
Städten und Gemeinden beauftragt. Die IAC mbH,
Leipzig, erhielt den Auftrag, nachdem das zuständige
Entscheidungsgremium das Angebot mit der
vollen Punktezahl im Wertungsteil für die Funktionalität
bewertet hatte. Neben 31 Städten zählt
nun auch ein Landesministerium zu den diesjährigen
Neukunden.

Nicht nur in Erfurt weihnachtet
es sehr, sondern auch in Kirkel
und Leipzig. POLYGIS wurde
2004 ein voller Erfolg.
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Der Beauftragung der IAC mbH war eine europaweite
Ausschreibung des Ministeriums vorausgegangen.
Gegenstand war eine indikatorenbasierte Stadtmonitoringslösung,
die 43 Kommunen und das
TMBV gemeinsam im Rahmen eines landesweiten
Projektes zum Stadtumbau Ost nutzen. Nach dem
gescheiterten Einspruch eines Wettbewerbers wurde
die Fachanwendung KomStat Anfang September im
Ministerium installiert und Anfang November, im
Rahmen einer großen Veranstaltung, an alle Kommunen
übergeben. Nun läuft die Phase der Installation,
Datenanalyse, -übernahme und Schulung.
Ziel des Projektes ist es, die durch die demographische
Entwicklung ausgelösten Vorgänge und Perspektiven
besser in den Griff zu bekommen. Durch
das indikatorengestützte Stadtmonitoring kann der
Freistaat Daten thüringer Städte gezielt sammeln
und im Querschnitt auswerten.
Aus dem Vergleich der Ergebnisse
lassen sich effiziente Maßnahmen
für den Stadtumbau
planen und einleiten. Um eine
wirklich nachhaltige Entwicklung
und Umsetzung von Stadtumbau-
und Entwicklungskonzeptionen
zu gewährleisten,
unterzieht der Freistaat den gesamten
Prozess einer wissenschaftlichen
Langzeitbeobachtung.
Aus diesem Grunde wurde
eine Begleitforschung ins Leben
gerufen, die den Fortschritt
kontinuierlich auswertet und
die Ergebnisse in regelmäßigen
Zusammenkünften mit den betreffenden
Städten und dem
Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr vortragen
soll. Weitere Hintergründe finden sich unter
www.begleitforschung-stadtumbau-thueringen.de.
Für den 11. Januar 2005, zur nächsten Tagung der
Fachnutzergruppe KomStat in Leipzig, lädt die IAC
mbH alle Interessenten ein, Einblick in die Perspektiven
dieser und anderer KomStat-Anwendungen zu
nehmen.
Stadt Radeberg setzt auf POLYGIS
Die Stadt Radeberg zählt seit September 2004 zum
Kreis der POLYGIS-Gemeinde. In Zusammenarbeit
mit der IAC mbH hat die Stadtverwaltung der sächsischen
Biermetropole POLYGIS als Mehrplatzsystem
erfolgreich eingeführt. In einem ersten Schritt
wurden die ALK-Daten im POLYGIS-Projekt eingerichtet
und mit den ALB-Daten verknüpft.

Das Rathaus in Radeberg: Mit
POLYGIS Verwaltungsabläufe
vereinfachen
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Mit der Anschaffung von POLYGIS verfolgte die
Stadtverwaltung Radeberg das Ziel, als
Datengrundlage einen aktuellen Stand der
Flurstücksinformationen in Verbindung mit
der Flurkarte digital ins eigene Haus zu
holen. Somit sollen die damit verbundenen
Verwaltungsabläufe einfacher abgewickelt und
zusätzliche Auskünfte der Verwaltung am
Flurstück effizient genutzt werden. Und dies ist
nur ein Anfang. Einer der nächsten Schritte des
POLYGIS-Projekts wird die Aufbereitung des
Flächennutzungsplans sein. Durch POLYGIS steht
der Stadt Radeberg ein Anwendungspaket zur
Verfügung, das darauf wartet, möglichst vielseitig
von den städtischen Mitarbeitern genutzt zu werden.
So ist POLYGIS ein ideales Werkzeug zur Integration
und Fortführung der durch ein Ingenieurbüro erhobenen
Daten zur öffentlichen Straßenbeleuchtung
und zum Kanalkataster. Während der Entscheidungsphase
hat sich die Stadtverwaltung, unter Federführung
des EDV-Verantwortlichen, Torsten Bräuer,
bereits von der Leistungsfähigkeit der Fachschale
POLYGIS Kanal sowie der POLYGIS-Schnittstellen
überzeugen können.
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