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Kurz belichtet
KomStat in Sachsen-Anhalt:
Neue Perspektiven für Städte schaffen
Nach Thüringen entschied sich auch das Bundesland Sachsen-Anhalt, die POLYGIS-Fachschale
KomStat für das Stadtmonitoring
im Rahmen des landesweiten
Projekts Stadtumbau Ost zu nutzen. Seit November erhalten die Anwender Software und Schulungen. KomStat wird künftig von 40 Gemeinden und dem Ministerium
für Bau und Verkehr Sachsen-Anhalt genutzt. Durch gezielte Rückbau- bzw. Abrissmaßnahmen in Verbindung mit städtebaulicher Aufwertung sollen, wie im Freistaat Thüringen, Lebens- und Wohnqualität
in den Stadtteilen nachhaltig verbessert werden. Hierfür wird im Rahmen des Bund-Länder-
Programms zum „Stadtumbau Ost“ zuzüglich der Komplementärmittel des Landes und der Kommunen
ein Finanzvolumen von rund 2,56 Mrd. Euro bereitgestellt. Sachsen-Anhalt erhält rund 475 Mio. Euro an Bundes-, Landes- und kommunalen Mitteln. Insgesamt 100 KomStat-Nutzer gibt es in Deutschland auf kommunaler und ministerialer Ebene. Das System ist somit bundesweit die führende
Anwendung im Bereich Stadtmonitoring.
5. Thüringer GIS-Forum in Erfurt:
Erfahrungsbericht zum Stadtmonitoring Thüringen
Rolf Lüdicke, Geschäftsführer der Ingenieurgesellschaft
für angewandte Computertechnik mbH (IAC) stellte auf dem 5. Thüringer GIS-Forum in Erfurt die Erfahrungen der IAC beim landesweiten Stadtmonitoring-Projekt in Thüringen vor. An dem Stadtmonitoring unter der Federführung des Thüringer
Ministeriums für Bau und Verkehr (TMBV) beteiligen sich zurzeit 43 Gemeinden des Freistaates.
Mit dem Monitoring-Durchlauf, der u.a. durch die Begleitforschung Stadtumbau Ost Thüringen und durch den Einsatz der POLYGIS-Fachschale KomStat unterstützt wird, sollen mit wenig Aufwand
Daten zu Einwohnerzahlen, Leerständen usw. in den beteiligten Kommunen gesammelt und analysiert
werden. Ziel ist es, strategisches Handeln in den Kommunen zu ermöglichen und Grundlagen für den Erhalt von Fördermitteln zu schaffen.
POLYGIS-Nutzergruppe Nordwest:
Gründungstreffen bei der Stadtverwaltung Borken

20 Teilnehmer waren der Einladung der Stadt Borken gefolgt
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Vor fast vier Jahren hielt POLYGIS Einzug bei der Stadtverwaltung Borken (vis à gis berichtete in Ausgabe 01/2003). Bevor sich die Verantwortlichen
im November 2001 endgültig für POLYGIS entschieden, gingen sie auf Reisen zu Referenzbesuchen
bei POLYGIS-Nutzern quer durch ganz Deutschland. Es galt der Grundsatz, dass man die ehrlichste Antwort zu einer neuen Software
von anderen Nutzern erhält. Vor Ort hatte man realistisch beobachten können, wie POLYGIS in anderen Stadtverwaltungen
eingesetzt wird, wie Probleme gelöst werden und was mit POLYGIS alles möglich ist. So verwundert es nicht, dass die POLYGIS-Nutzergruppe
Nordwest ihr Gründungstreffen im Rathaus Borken abhielt. 20 Teilnehmer
waren der Einladung von Dieter Riethmann und Klemens Taplan in die Kreisstadt gefolgt. Neben Vertretern aus Aurich, Brilon, Südbrookmerland, Solingen, Saerbeck und Norden nahmen
am Treffen verschiedene Dienstleister
sowie die Geschäftsführer der IAC mbH und der SWBB GmbH teil. Themenschwerpunkte der Nutzergruppe
Nordwest waren vor allem die länderspezifische
Datenbeschaffung und der Datenaustausch mit externen Dienstleistern. Das nächste Treffen der Nutzergruppe ist für Februar 2006 vorgesehen. Gastgeber wird die Gemeinde Saerbeck sein. Ort und Termin werden noch bekannt gegeben.
POLYGIS-InVeKoS:
Optimierte Antragsverfahren
für Ämter und Landwirte
Bestens gerüstet für 2006: Mit der POLYGIS-Anwendung InVeKoS orientiert sich die SWBB GmbH schon heute am neuen EU-Gesetz – der Unterstützung von Förderanträgen im Rahmen des Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems
(InVeKoS) durch den Einsatz Geografischer Informationssysteme. Anträge auf Agrarförderung werden nicht mehr analog mittels Papierausdruck, sondern digital im GIS erstellt und bearbeitet. Ziel des ehrgeizigen Vorhabens ist es, das Antragsverfahren
wesentlich zu vereinfachen und zu verbessern.
Das Bundesland Sachsen nutzt POLYGIS-InVeKoS bereits im dritten Jahr und führt auf Basis der innovativen POLYGIS-Anwendung das Beteiligungsverfahren mit über 10.000 Landwirten durch. Durch den Wegfall der Ausdrucke entsteht zudem eine enorme Kostenersparnis.
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