Entwicklung eines webbasierten GIS
POLYGIS-Globe – die Internetauskunft
Die Entwicklung von POLYGIS zu einem vollständig
webbasierten GIS schreitet konsequent
weiter voran. Ab Februar 2009 wird bereits die
Web-Auskunft auf Basis der Version 9.9. ausgeliefert
werden. Ab Mitte des nächsten Jahres werden
dann alle Anwendungen mit POLYGIS-Globe zur
Verfügung stehen. Daher soll nun vorab die Strategie
und die Wirkungsweise des Clients dargestellt
werden.

Prinzipielles Erscheinungsbild des
POLYGIS-Globe, hier mit zukünftigen
Funktionen
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Das neue System mit seinen neuen Web-Funktionen
trägt den Produktnamen POLYGIS-Globe.
Es beschreibt zukünftig die Funktionen des POLYGIS-
InternetServers und die des dazugehörigen
Web-Clients. Dieser ist immer im Lieferumfang
enthalten. Wer also einen Internet-Server besitzt,
der wird unmittelbar auch ab 02/2009 von dem
neuen Web-Client profitieren.
Der Web-Client von POLYGIS-Globe wird das
Standardauskunftsystem für die Internetlösung von
POLYGIS.
Wenn in der Darstellung schon jetzt von Anwendungen
unter POLYGIS-Globe die Rede ist, dann
dient dies hier nur der Verdeutlichung. Es muss
klar sein, dass im Februar zunächst die Funktionen
des Auskunftssystems bereitgestellt werden.
Das Erscheinungsbild des Web-Clients
bei der Auslieferung
Die Dartstellung konzentriert sich auf die Wirkungsweise
und die Funktionen des Auskunftssystems
von POLYGIS-Globe.
Im Bild ist die grundsätzliche Anordnung der
Funktionen und Bedienelemente zu sehen, die der
Web-Client von POLYGIS-Globe anzubieten hat.
Es handelt sich um den Standard bei der Auslieferung.
Dabei muss hervorgehoben werden, dass alle
Buttons, die gesamte Anordnung und Aufteilung
der Fenster und Funktionen beliebig über externe
Steuertabellen verändert werden können. Die
Struktur der hier dargestellten Seite entspricht bis
auf die Programmaufrufe der des Standardlieferumfangs
von POLYGIS-Globe.
Die Funktionen im Einzelnen:
- Das Orientierungsfeld, hier mit den Arbeitssitzungen.
- Die Navigationsfunktionen: Zoom, Auswahl, Übersichtsfenster, Messungen, Explorer …
- Ansicht der Informationsaufrufe ...
- Die logische oder die IP-Adresse des angewählten Internet-Servers
- Diese Spalte stellt eine Besonderheit dar. Aufgrund des Standardverhaltens der rechten Maustaste im Internet müssen die sonst üblichen Funktionen der rechten Maustaste der Desktop-Version abgebildet werden. Das geschiehthier. Demnach sind hier Funktionen wie Info, Markieren, Verschieben etc. aufzurufen
- Hier werden die Bedienfelder der jeweils unter 8 angewählten Funktionen dargestellt. Aktuell ist dort das SuchCenter dargestellt.
- Das Ergebnis einer Auswertung, Ergebnislisten
- Es können Funktionsblöcke eingeblendet werden: Redlining, Konstruktion, SuchCenter …
- Es handelt sich zunächst um eine Orientierungszeile über die Koordinaten und den Maßstab. Über Pull-Buttons kann die Ansicht auf fest vorgegeben Maßstäbe umgeschaltet werden. Auch werden hier Reiter für die aktiven Anwendungen im Web angezeigt.
- Diese Spalte steuert die Aufrufe der Fachanwendungen.
Hohe Flexibilität durch Parametrisierung
Die hohe Flexibilität bei der Ausprägung von Globe
wird durch Schablonen erreicht. Obwohl bei
der Auslieferung von Globe ein Standard-Layout
geliefert wird, besteht die Möglichkeit das Erscheinungsbild
auf individuelle ergonomische und funktionale
Anforderungen einfach anzupassen. Das
geschieht über Steuertabellen, die im Bild auszugsweise
dargestellt sind.
Die Wirkungsweise soll an einem einfachen Beispiel
verdeutlicht werden. Die Lage der Buttons ist den Aufruf des PG-Explorers verantwortlich ist,
wird im Bild dargestellt. Hier ist genau die Verbindung
zwischen Button und Funktionsaufrufen.
Als weiteres Beispiel für die hohe Flexibilität der
Gestaltung und Steuerung von Globe soll auch auf
die Adressierung der Dienste hingewiesen werden.
Für alle Funktionen in Globe gibt es „tooltips“.
Hierbei handelt es sich um kleine Hilfe-Hinweise,
die individuell je Kunden eingebracht werden können.
Im Gegensatz zu den Hilfen werden mit den
tooltips spezifische Hinweise gegeben, die aus der
Organisation des Kunden resultieren.
Der Web-Client bei der Arbeit
Um die integrative Kraft des Web-Clients darzustellen,
beschreiben wir die Darstellung von Kartenwerken
aus POLYGIS, die um weitere Informationen
aus einem WMS-Dienst von einem anderen
Anbieter ergänzt werden.
Die verfügbaren Kartenwerke werden angezeigt,
wobei für Daten, die über den WMS-Dienst abgerufen
werden, der Kartentyp
als „WMS“ angezeigt wird.
Globe fragt dann alle verfügbaren
Eigenschaten (capabilities)
beim Dienst ab, die
dann für die weitere Anzeige
und Verwendung wie bei POLYGIS-Kartenwerken
selektiert und aufbereitet werden können. Die Kartenwerke
„mischen“ sich also in der Anzeige.
Das gewohnte Verhalten der Funktionsaufrufe
bleibt auch beim Arbeiten mit dem POLYGIS-Globe
erhalten. Aus der Liegenschaftsanwendung heraus
werden alle verfügbaren Dokumente aufgelistet,
die dann angezeigt werden können.
Technische Fakten
Ein Apache Server
oder vergleichbare
sind für den Globe
nicht erforderlich.
Das vereinfacht die
Installation und die
Nutzung.
Gemischte Installationen
von Client/
Server Installationen
im LAN und Web-
Anwendungen sind
möglich.
Auch in der Zukunft
wird es die Viewer für die Fachanwendungen
geben. Diese und die Fachanwendungen werden
für den Web-Einsatz in gleicher Weise lizensiert
wie bisher.
Ausblick auf mehr
Zurzeit befindet sich POLYGIS-Globe im realen
Testeinsatz beim Rauminformationssystem (RIS)
Rheinland-Pfalz, bei der Stadt Ludwigshafen und
beim Geoportal Saar.
Ab Mitte 2009 werden auch
die Fachanwendungen über
POLYGIS-Globe verfügbar
sein und sich in dem
beschriebenen Layout
darstellen.
Die bekannte Entwicklungsumgebung
wird
dann Anwendungen
erzeugen, die für den
Desktop-, Client/Serveroder
den Web-Einsatz
zu nutzen sind. Erstmals
werden diese auch für
PDA's mit Windowsmobile
Betriebssystem
für die Online-Datenerfassung
außerhaus zur
Verfügung stehen.
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